JustStay forciert Expansion: Fast 200 neue Einheiten in Bamberg und Rheine angekündigt

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotel- und Apartmentmarke JustStay setzt ihren Wachstumskurs mit einer „doppelten Expansion“ fort. Das Unternehmen kündigte die Eröffnung von rund 200 Zimmern und Apartments an zwei neuen Standorten in Deutschland für das Jahr 2026 an: Bamberg und Rheine. Mit dieser Erweiterung will JustStay seine Präsenz in komplementären Märkten stärken und sowohl Business- als auch Leisure-Gäste ansprechen.

Regionale Diversifizierung: Kultur und Wirtschaftskraft

Die Auswahl der Standorte Bamberg in Bayern und Rheine in Nordrhein-Westfalen folgt einer Marktstrategie. Bamberg, bekannt für seinen kulturreichen Hintergrund, wird als ideal für Städtetouren und Freizeiterlebnisse positioniert. Rheine hingegen, eine wirtschaftsstarke Lage mit guter Infrastruktur, zielt primär auf die Zielgruppe der Geschäftsreisenden und Projektteams ab.

JustStay bereits ist bereits an sechs deutschen Standorten aktiv: Essen, München, Mülheim an der Ruhr, Solingen, Ratingen und Grevenbroich. Mit den nun angekündigten Häusern in Süd- und Westdeutschland sind bereits weitere Standorte in Planung, die zukünftig auch den Norden und Osten Deutschlands einschließen sollen.

Digitalisierung als Kern des Konzepts

Das Konzept von JustStay basiert auf digitaler Bequemlichkeit und kontaktlosem Service. Der 24/7 Online-Check-in und der Code-Zugang zu den Einheiten ermöglichen Gästen ein Ankommen ohne Wartezeiten. Die Zimmer und Studios sind mit smarter Ausstattung versehen, darunter 4K Smart TVs, Highspeed WLAN und moderne Boxspringbetten.

Auch die Infrastruktur vor Ort ist auf Effizienz und Komfort ausgelegt. Dazu gehören stylische Lounge-Bereiche, ein 24/7 Fitnessbereich, kostenfreie Parkplätze und zeitgemäße E-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Im Bereich Kulinarik bietet JustStay eine Breakfast Box am Morgen, inkludierten heißen Kaffee und Tee sowie einen digitalen Roomservice.

LongStay by JustStay: Flexible Lösungen für längere Aufenthalte

Ein wesentliches Element der Expansion ist das LongStay-Segment. Für Aufenthalte ab vier Wochen bietet das Unternehmen voll möblierte Apartments mit integrierter Kitchenette, die Kochfeld, Mikrowelle und Kühlschrank umfasst.

Das Angebot zeichnet sich durch seine flexiblen Konditionen aus, da es ohne die üblichen Anforderungen eines Mietvertrages und ohne Kaution buchbar ist. Dienstleistungen wie Co-Working-Möglichkeiten (je nach Standort) und die kostenlose Nutzung von Waschmaschinen und Trocknern sind ebenfalls Teil des Services für Langzeitgäste.

Geschäftsführer Dr. Christoph Hamann unterstreicht die Verbindung von Effizienz und Qualität in der Unternehmensstrategie:

„Mit Bamberg und Rheine bringen wir unser digitales 24/7 Konzept in zwei Regionen, die Kultur, Lebensqualität und Wirtschaftskraft miteinander verbinden. Unser Anspruch bleibt derselbe: Maximaler Komfort bei digitaler Flexibiltät und einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG verlängert den Pachtvertrag für das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel vorzeitig bis zum 31. Dezember 2029. Damit bleibt auch der Franchisevertrag mit Marriott International für die Marke Sheraton bestehen.

Die britische Regierung will Touristen in England zur Kasse bitten. Die Höhe der geplanten Abgabe soll in der Hand der Verantwortlichen in den Regionen liegen.

Die MHP Hotel AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 25,1 Prozent verzeichnet, die Jahresprognose jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen angepasst.

Das ibis Paderborn City hat die Modernisierung nach drei Bauabschnitten planmäßig abgeschlossen und die Leitung an Daniel Handschick übergeben. Die Erneuerung umfasste sämtliche neunzig Gästezimmer sowie die öffentlichen Bereiche des Hauses.

Die Nachhaltigkeitskriterien für das Hotelverzeichnis des Bundes stoßen auf Kritik. IHA-Geschäftsführer Markus Luthe bemängelt unter anderem die Bewertung der Zertifizierungssysteme und die starke Gewichtung ökologischer Kriterien.

Marriott richtet seinen Hotelvertrieb stärker auf KI-Plattformen aus. Konzernchef Anthony Capuano erwartet den größten Einfluss von KI auf die Hotellerie in der Distribution und erläutert die Zusammenarbeit mit Google und OpenAI.

Ein Grandhotel ist auch ein Mikrokosmos: Es verbindet Landschaft, Handwerk, Gastlichkeit und die Frage, wie all das eine Zukunft haben kann. Mit einer Podcastserie will das Hotel du Cap-Eden-Roc nun die Menschen ins Zentrum rücken, die daran jeden Tag arbeiten.

Die Ruby Group realisiert gemeinsam mit Union Investment ihr erstes Hotel in Helsinki im historischen Professor House. Die Eröffnung des Hauses mit 84 Zimmern ist für das erste Quartal 2028 geplant.

Das Gericht der Europäischen Union hat das Verbot der Etraveli-Übernahme durch Booking bestätigt. Booking konnte im Verfahren auch die Feststellung der Kommission einer dominanten Stellung auf dem Hotel-OTA-Markt nicht entkräften. Der Hotelverband sieht darin Rückenwind für die separate Schadenersatzklage europäischer Hotels.

Booking darf den Wettbewerber eTraveli auch nach einem Urteil des EU-Gerichts nicht übernehmen. Die Richterinnen und Richter in Luxemburg bestätigten eine entsprechende Entscheidung der EU-Kommission von 2023.