Kölns berühmteste Baulücke wird geschlossen: Hotelneubau bis 2031 geplant

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Nach jahrzehntelangem Streit um Kölns bekannteste Baulücke an der Richard-Wagner-Straße 6–10 zeichnet sich nun eine Lösung ab: Die Stadt hat sich mit den Erben des 2022 verstorbenen Eigentümers Eberhard Stöppke geeinigt. Auf dem zentral gelegenen Areal nahe Rudolfplatz soll bis Ende 2031 ein siebengeschossiges Hotel mit Tiefgarage entstehen.

Die Grundstücke galten als städtebaulicher Missstand. Trotz einer vertraglichen Baupflicht wurde dort jahrzehntelang nicht gebaut – Stöppke zahlte mit seinen Erben insgesamt 1,8 Millionen Euro Vertragsstrafen. Nun plant ein bislang nicht namentlich genannter Investor den Neubau. Der Liegenschaftsausschuss des Stadtrats soll am 16. Juni über die ausgehandelten Bedingungen entscheiden. Diese sehen u. a. eine ausgeweitete Baupflicht, die Zulässigkeit eines Hotelbetriebs und eine zusätzliche Ausgleichszahlung in Höhe von 540.000 Euro vor. Sollte das Projekt scheitern, wollen die Erben notfalls selbst bauen lassen.


 

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