Kompendium der Markenhotellerie in Deutschland 2022 erschienen

| Hotellerie Hotellerie

Mit der Neuauflage seines Kompendiums der Markenhotellerie legt der Hotelverband Deutschland (IHA) detaillierte und konsolidierte Informationen über die in Deutschland aktiven Hotelmarken vor. Die vollen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Angebotsstruktur der deutschen (Marken-) Hotellerie werden sich so bald nicht abschätzen lassen. Was man schon heute sagen kann ist, dass sich der Trend zu Betrieben mit einer höheren Zimmerzahl weiter fortsetzt, während kleinere Einheiten zunehmend aus dem Markt ausscheiden.

Das Kompendium der Markenhotellerie informiert über Markennamen, Hotelanzahl (In- und Ausland), Standorte, Betriebsstruktur, Zimmeranzahl, Geschäftsleitung und Anschrift der Zentralen der Hotelgesellschaften. Das Verzeichnis beruht auf den Angaben der Hotelgesellschaften. Lagen keine Unternehmensauskünfte vor, wurden die Angaben vom Hotelverband Deutschland (IHA) nach bestem Kenntnisstand ergänzt.

Die im Kompendium der Markenhotellerie aufgenommenen Hotelketten und Hotelkooperationen verfügen über wenigstens vier zugehörige Häuser, davon mindestens eines in Deutschland, und operieren mit einer eigenen Dachmarkenstrategie am deutschen Markt.

Das Kompendium der Markenhotellerie kann als PDF-Dokument über die IHA-Service GmbH in Bonn zum Preis von 65,00 Euro bezogen werden. Bildungseinrichtungen, Schüler und Studenten können das Kompendium zum Sonderpreis von 45,00 Euro erwerben. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer und Versand per E-Mail.

IHA-Mitgliedern steht das „Kompendium der Markenhotellerie 2022“ kostenfrei unter www.hotellerie.de/mitglieder/iha-extranet im verbandlichen Extranet zum Download zur Verfügung. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?