Kostenloser Biodiversitäts-Selbstcheck für Hotels verfügbar

| Hotellerie Hotellerie

Die Bodensee-Stiftung und das Netzwerk Ecotrans haben ein neues Instrument für Beherbergungsbetriebe entwickelt, um die biologische Vielfalt in deren Betriebsabläufe zu integrieren. Der sogenannte Selbstcheck Biodiversität soll Unternehmen ermöglichen, die bestehenden Berührungspunkte zur biologischen Vielfalt zu identifizieren und ihre individuelle Ausgangssituation festzustellen.

Erster Schritt zum Schutz von Fauna und Flora

Der kostenlose Selbstcheck ist als erster Schritt konzipiert, um Biodiversität in das Management des Betriebes zu überführen. Er bietet den Betrieben Hinweise auf relevante Maßnahmen und liefert Links zu weiterführenden Informationen. Die Initiatoren betonen die Wechselwirkung: Während intakte Natur und Artenvielfalt eine wichtige Grundlage für den Erfolg des Tourismus darstellen, kann der Tourismussektor seinerseits durch gezielte Maßnahmen zum Schutz von wertvollen Lebensräumen sowie Fauna und Flora beitragen.

Das Tool entstand im Rahmen der Initiative „Unternehmen Biologische Vielfalt (UBi)“, welche durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird.

Begleitende Webinare mit Fokus auf Handlungsfelder

Ergänzend zum Selbstcheck bieten die Bodensee-Stiftung und Ecotrans zwei Webinare an. Diese richten sich an Unternehmen, die an tiefergehenden Hintergründen und Informationen zur Biodiversität interessiert sind.

Die Webinare sollen die Handlungsfelder des Selbstchecks ausführlicher beleuchten und darüber hinaus Raum für einen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden bieten.

Die Termine für die Veranstaltungen sind der 13. November 2025 von 14:30 bis 16:00 Uhr sowie der 28. November 2025 von 11:00 bis 12:30 Uhr. Interessierte Betriebe werden gebeten, sich formlos bis zum 7. November 2025 unter der E-Mail-Adresse marion.hammerl@bodensee-stiftung.org anzumelden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Spanien und die Kanaren dominieren die aktuelle Gunst der Urlauber für den Sommer 2026. Der HolidayCheck Award bestätigt zahlreichen Hotels in diesen Regionen eine über Jahre hinweg konstant hohe Gästezufriedenheit.

Die MHP Hotel AG hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2026 deutlich gesteigert. Treiber waren laut Unternehmen unter anderem neue Hotels im Portfolio sowie veränderte internationale Reiseflüsse.

 

WorldHotels erweitert sein Portfolio um eine neue Glamping-Marke. Zum Start gehören drei Standorte in den USA und Honduras, weitere Projekte werden geprüft.

Ein LinkedIn-Beitrag von Marco Nussbaum hat eine Debatte über steigende Frühstückspreise in Hotels ausgelöst. In den Kommentaren schildern Hoteliers und Branchenvertreter unterschiedliche Beobachtungen zu Preis, Angebot und Nachfrage.

In Travemünde (Lübeck) soll ein neues Hotelprojekt realisiert werden. Die DSR-Gruppe stellte jetzt das geplante Henri-Hotel vor. Das Haus soll nach Angaben der Beteiligten im Jahr 2027 eröffnet werden.

Die MHP Hotel AG hat die Neupositionierung des Andaz Vienna am Belvedere zum Hyatt Regency Vienna erfolgreich abgeschlossen. Das Haus mit 303 Zimmern setzt künftig verstärkt auf internationale Geschäftskunden und das Tagungssegment.

Die Leonardo Hotels arbeiten künftig mit der SRH Fernhochschule zusammen, um ihren Mitarbeitern vergünstigte Fernstudiengänge und Zertifikate anzubieten. Bei entsprechender Karriereplanung unterstützt der Arbeitgeber die akademische Weiterbildung zudem finanziell.

Die Althoff Hotels bringen ihre Marke Urban Loft nach Zürich und planen für 2028 die Eröffnung eines Hauses mit 173 Zimmern im ehemaligen Löwenbräu-Areal. In Zusammenarbeit mit PSP Swiss Property wird dazu ein bestehendes Bürogebäude umgenutzt.

Die irische Staycity Group expandiert in Berlin und hat einen Pachtvertrag über 20 Jahre für das Projekt Brooks on East unterzeichnet. In den zwei Türmen des Quartiers Media Spree entstehen bis 2027 insgesamt 222 Apartments der Marke Wilde.

Nach einem Großbrand im Luxushotel Klosterbräu in Seefeld ist das Feuer gelöscht. Rund 400 Einsatzkräfte waren beteiligt, sieben Personen wurden leicht verletzt, die Ursache ist noch unklar.