Limehome knackt Marke von 1.500 Apartments und expandiert weiter

| Hotellerie Hotellerie

Limehome erreicht zweieinhalb Jahre nach seiner Gründung den Meilenstein von 1.500 unterzeichneten Einheiten. Nachdem das Münchner Unternehmen seinen Umsatz im vergangenen Jahr trotz Krise fast verdreifachen konnte und seinen Markteintritt in Spanien bekanntgab, erschließt Limehome nun vier weitere spanische Standorte.

Mit einer neuen Immobilie im Madrider Szeneviertel Malasaña knackt Limehome die Marke von 1.500 Apartments unter Vertrag. Hinzu kommen neue Unterkünfte in Sevilla, Valencia und Granada. Ricardo Fernandez, Managing Director Spain kommentiert: „Spanien ist nicht nur der zweitgrößte internationale Tourismusmarkt der Welt, sondern zählt auch zu den Top 5 Ländern für Messe- und Veranstaltungsreisen. Wir erwarten, dass Spanien mit Einsetzen der Markterholung ein dynamischer Wachstumstreiber für uns sein wird. Umso schöner ist es, dass wir den Meilenstein von 1.500 Apartments gerade in Madrid erreichen”.
 

Weiterhin wird jedoch der Heimatmarkt Deutschland im Fokus stehen. Noch im ersten Quartal eröffnet Limehome mit neuen Immobilienpartnern unter anderem weitere Standorte in Berlin und Frankfurt. Bereits jetzt betreibt das Münchner Unternehmen über 500 Design-Apartments in 63 Standorten profitabel. Essenziell für die schnelle Expansion und den rentablen Betrieb diverser europäischer Standorte ist dabei das technologiebasierte Konzept. Sämtliche Prozesse sind vollständig digitalisiert – von der Buchung über den Check-in und den Customer Service bis hin zur automatisierten Rechnungserstellung.

Aber auch vorgelagerte und Hotelmanagement-Prozesse, wie die Standortauswahl und die Einrichtung der Apartments, werden größtenteils digital, teils automatisiert, abgebildet und dadurch beschleunigt. Dies führte auch im letzten Jahr zu einer Performance, die deutlich über dem Branchendurchschnitt lag: Limehome weist im Jahr 2020 eine durchschnittliche Auslastung von über 70 Prozent auf. Durch neue Partnerschaften mit Immobilienunternehmen, die gerade im vergangenen Jahr nach krisenresistenten Partnern suchten, wurde das weitere Wachstum zusätzlich begünstigt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.