Limehome plant neue Standorte in Halle, Kassel und Duisburg

| Hotellerie Hotellerie

Serviced-Apartment-Anbieter Limehome hat sich in Halle (Saale), Kassel und Duisburg weitere Standorte gesichert. Das Unternehmen erweitert sein Angebot damit um 112 Apartments in Innenstadtlagen.

Ein Novum: In Halle fungiert Limehome als Manager der Gewerbeimmobilie. „Managementverträge sind für uns strategisch durchaus relevant und werden auch zukünftig eine Rolle spielen”, erklärt Ricky Bichel von Limehome. „Insbesondere der deutsche Markt hat bisher Pachtverträge bevorzugt. Wir sehen aber ein stetig wachsendes Interesse an Managementverträgen.“

Im ehemaligen Hallenser Reichsbahnamt werden nach einer Revitalisierung 53 Apartmenteinheiten entstehen. In einem Teil des Erdgeschosses ist ein Gastronomiebetrieb vorgesehen. Das geschichtsträchtige Gebäude erhält somit nach rund sechs Jahren Leerstand ein neues Nutzungskonzept. „Die Zusammenarbeit verläuft überaus partnerschaftlich. Von Tag eins an profitierten wir von Limehomes Know-how. Ich freue mich sehr, das Gebäude mit Limehomes zeitgemäßem Konzept wiederzubeleben“, sagt Immobilienverwalter Dan Schneid, E-K-S Halle GmbH.

Auch die geplanten Apartments im „KUBIKK“ auf der Duisburger Münzstraße sind Teil einer sogenannten Mixed-Use-Immobilie: Auf zwei Etagen entstehen in der ehemaligen Retailimmobilie 32 Apartments mit Blick auf das Rathaus. Geplant sind weitere Geschäftsbetriebe wie ein Fitnessstudio, ein Day Spa (MyWellness) sowie gastronomische Einheiten. Die Duisburger Altstadt ist neben weiteren Großprojekten Teil eines großangelegten Transformationsprozesses, der in der Rheinmetropole stattfindet. „Wir sind stolz darauf, mit KUBIKK die Entwicklungen in der Duisburger Altstadt zu beschleunigen und freuen uns sehr über den Vertragsabschluss mit limehome“, so Architekt Bernd-Claas Gesterkamp, der die Marke KUBIKK entwickelte und dessen Vermarktung steuert.

Der neue Standort wird nach Dortmund, Essen und Mönchengladbach sowie den bereits unterschriebenen Standorten in Köln, Oberhausen und Gelsenkirchen Limehomes siebter Standort in der Metropolregion Rhein-Ruhr.

Die neuen Einheiten in Kassel liegen unweit des Museumsviertels im Stadtzentrum. Die Umwandlung der einstigen Bürofläche schafft Platz für 27 Apartments für Kurz- und Langzeitaufenthalte. “Wir schaffen urbane Lebensräume, die die Geschichte weiterschreiben und leisten so einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt Kassels”, sagt die Architektin Dipl.-Ing. Judith Fiebiger.

„Wir sehen in deutschen B- bis D-Städten weiterhin großes Potenzial. Deswegen setzt limehome mit den neuen Signings auch hier auf Wachstum. Zudem bleiben Konversionen dank unseres flexiblen Expansionsprofils weiterhin spannend für uns, sodass selbst ehemalige Kaufhäuser in unser Spektrum passen“, erläutert Ricky Bichel.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.