Limestone Capital übernimmt Loisium Wine & Spa Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Limestone Capital übernimmt die Mehrheitsanteile der Loisium Wine & Spa Hotels und will mit der Marke in Europa expandieren. In den nächsten zwölf Monaten werden vier neue Loisium-Hotels in Italien und Frankreich eröffnet, unterstützt durch eine Investition von über 100 Millionen Euro durch Limestone Capital.

Loisum ist bekannt für seine „Wine Retreats in den schönsten Weinregionen Europas“ und bietet eine Kombination aus Wein und Kulinarik, Spa-Erlebnissen und moderner Architektur.

„Das Loisium-Konzept ist einzigartig, außergewöhnlich und hat großes Wachstumspotenzial. Wir freuen uns, unser Know-how einzubringen und die Marke bei der Expansion in neue Märkte zu unterstützen, während wir ihre einzigartige DNA bewahren“, sagt Benjamin Habbel, Managing Partner bei Limestone Capital.

Laurent Branover, CEO der Loisium Wine & Spa Hotels, betont das Potenzial der Marke: „Loisium passt perfekt zu unserer Investitionsstrategie – ein authentisches, erlebnisorientiertes Hospitality-Konzept mit einer tiefen Verbindung zu seinen Regionen und einem starken Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit. Unsere Vision ist es, die führende Adresse im europäischen Weintourismus zu werden, mit einem klaren Fokus auf internationale Expansion und die Schaffung einer globalen Marke. Wir sind offen für Partnerschaften mit Hotelentwicklern weltweit, die unsere Leidenschaft für Wein teilen und die Vision mit uns weiter vorantreiben.“

Mit dieser Übernahme stärkt Limestone Capital sein Portfolio im Bereich der erlebnisorientierten Hotellerie weiter.

Die Loisium Wine & Spa Hotels sind eine österreichische Hotelgruppe mit Sitz in Wien und verstehen sich als Anlaufstelle für Weinliebhaber und Genießer. Aktuell gehören zum Loisium Portfolio drei Hotels: in Ehrenhausen (Südsteiermark), in Langenlois (Kamptal) und in der Nähe von Èpernay (Champagne) - sowie die WeinWelt in Langenlois. Ein weiteres Hotel im Elsass ist bereits im Bau und wird 2026 eröffnet. Ziel ist es, in renommierten Weinregionen weiter zu wachsen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.