Lindner bestätigt Datenangebot im Darknet nach Cyberangriff

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Die Lindner Hotels AG ist nach eigenen Angaben von Ermittlungsbehörden darüber informiert worden, dass Daten im Darknet zum Kauf angeboten werden, die mutmaßlich aus dem Cyberangriff vom 8. Juni 2026 stammen. Die Überprüfung von Beispieldaten habe bestätigt, dass darunter tatsächlich Daten aus den vom Sicherheitsvorfall betroffenen Beständen seien.

Der genaue Umfang der Datenentwendung und die konkrete Zuordnung zu einzelnen Personen und Partnerunternehmen würden weiterhin untersucht, erklärt die Hotelgesellschaft. Die zuständigen Behörden seien eingebunden. Die strafrechtlichen Ermittlungen seien mittlerweile eingestellt worden. In einem Schreiben von Lindner, das am 7. Oktober 2026 an ehemalige Mitarbeiter versandt wurde, hieß es dagegen, dass die strafrechtlichen Ermittlungen weiterhin andauern würden. Das Informationspaket an die Mitarbeiter trägt das Datum vom 30.9.2026.

Lindner informiert betroffene Mitarbeiter und Partnerunternehmen über mögliche Risiken

Alle betroffenen aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter sowie Partnerunternehmen seien und würden über den Vorfall und die damit verbundenen möglichen Risiken informiert, teilt Lindner mit.

Über die Ermittlungen und mögliche Verantwortliche für den Cyberangriff beziehungsweise die weitere Verbreitung der Daten könne die Hotelgesellschaft keine Angaben machen.

Lindner meldet keine Hinweise auf fortdauernden Zugriff auf Systeme

Seit Bekanntwerden des Vorfalls habe Lindner gemeinsam mit internen und externen IT- und Sicherheitsspezialisten umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung und Absicherung seiner Systeme eingeleitet.

Nach aktuellem Stand gebe es keine Hinweise auf einen fortdauernden Zugriff auf die inzwischen gesicherte IT-Umgebung des Unternehmens.

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