Louis-Hoteldirektor Mike Fuchs gestorben

| Hotellerie Hotellerie

Im Alter von nur 49 Jahren ist Mike Fuchs, Direktor des Louis Hotel in München, nach schwerer Krankheit gestorben. Das gab die Familie in Sozialen Netzwerken bekannt. Fuchs hinterlässt seine Frau und drei Kinder.

Mike Fuchs führte das Louis Hotel in München seit 2021 und war geschätzt als international erfahrener und renommierter Gastgeber. 

Nach einer dualen Ausbildung zum Koch und zum Restaurantfachmann nach dem FHG-Modell, schloss er sein Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg erfolgreich als Diplom-Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Hotel- und Gastronomiemanagement ab. Zudem avancierte Fuchs im gleichen Zeitraum zum „Bachelor of Honours in Business Administration“ an der Open University in London. Nach einigen Zwischenstationen in der gehobenen Gastronomie, unter anderem in den mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Häusern „Restaurant Bareiss“ in Baiersbronn-Mitteltal, „Hotel Haus Paradies“ in Ftan, Schweiz und „Restaurant Dieter Müller“ in Bergisch Gladbach, zeichnete Mike Fuchs im Zeitraum von März 2005 bis April 2006 als Chef de Partie im „La Table de Joël Robuchon“ in Paris verantwortlich.

Auch im Bereich der Luxushotellerie bekleidete Mike Fuchs anspruchsvolle Positionen. So war er von 2006 bis 2010 zunächst als Bankett Manager und später als Assistant Director Food & Beverage im „St. Regis Hotel & Resort Monarch Beach“ in Kalifornien tätig. Darauffolgend wechselte er im Frühjahr 2010 als Director of Food & Beverage ins gleichnamige „St. Regis Hotel“ in Mardavall auf Mallorca. Später folgten weitere Stationen als Executive Assistant Manager im „Sheraton Algarve Hotel & Pine Cliffs Residences“ in Portugal sowie als Hotelmanager im „Mandarin Oriental“ in München, ehe er im April 2019 zum Mitglied der Geschäftsführung der Käfer Service GmbH in München ernannt wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Modeunternehmen Louis Vuitton hat in London ein zeitlich begrenztes Hotelkonzept eröffnet. Wie mehrere Medien berichten, befindet sich das sogenannte Pop-up-Hotel am Berkeley Square im Stadtteil Mayfair und ist bis Ende Juni 2026 zugänglich.

WorldHotels startet mit WorldHotels Backdrop eine neue Kollektion für internationales Glamping. Das Unternehmen reagiert damit auf prognostizierte Umsatzsteigerungen im globalen Markt für naturnahe Luxusunterkünfte.

Mit der Eröffnung des Hotels Binidufà vervollständigt die Vestige Collection ein rund 800 Hektar großes Landgut im Norden Menorcas. Das Konzept verbindet zwei Standorte mit unterschiedlichen gastronomischen Schwerpunkten.

Die Kempinski Gruppe plant ihr erstes Projekt für Markenresidenzen in Saudi-Arabien. In zentraler Lage in Mekka entstehen insgesamt 302 Wohneinheiten mit angeschlossener Hotel- und Einzelhandelsinfrastruktur.

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 steigende Kennzahlen und erhöht die Prognose für das Gesamtjahr. Wachstumstreiber sind laut Unternehmen höhere Zimmererlöse und eine ausgebaute Entwicklungspipeline.

Für das IntercityHotel Herford ist im laufenden Insolvenzverfahren eine Nachfolgelösung gefunden worden. Eine neu gegründete Gesellschaft übernimmt ab Mai 2026 Betrieb und Mitarbeiter.

Die Barceló Hotel Group hat laut Mitteilung im April das Barceló Dresden Newa nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel ist neben dem Barceló Hamburg das zweite Haus der Gruppe in Deutschland. So richtig fertig eingerichtet war die Herberge auch vier Wochen nach der Eröffnung nicht.

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Das Hotel befindet sich im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Gewinnwachstum und eine Rekord-Pipeline bei Hotelprojekten. Infolge der positiven Entwicklung hebt der Konzern seine Finanzprognose für das gesamte Geschäftsjahr an.