Luscher, Rehberg, Brennfleck - Drei Hotellerie-Manager gründen Marke LikeStay

| Hotellerie Hotellerie

Drei Hotellerie-Manager haben die neue Hotelmarke LikeStay gegründet. Hinter dem Konzept stehen Max Luscher, Constantin Rehberg und Andreas Brennfleck. Das erste Hotel soll das bisherige Batschari Palais in Baden-Baden werden, das künftig unter dem Namen LikeStay Premium Baden-Baden betrieben werden soll.

Das Batschari Palais mit rund 70 Zimmern, das bislang ein Suitenhotel ist, werde dafür umgestaltet. Größere Einheiten sollen aufgeteilt werden, sodass zusätzliche Einzel- und Doppelzimmer entstehen. Über Verbindungstüren lasse sich ein Teil der Zimmer weiterhin zu Familienzimmern oder Suiten kombinieren. Zudem solle der digitale Vertrieb modernisiert und auf automatisierte Zusatzverkäufe ausgerichtet werden.

LikeStay erklärt, das Hotel solle unter der Marke LikeStay Premium geführt werden. Weitere Häuser befänden sich nach Unternehmensangaben bereits in Prüfung.

Gründer setzen auf digitalisierte Betriebsprozesse und bestehende Hotels

Max Luscher bringt Erfahrungen unter anderem aus seiner früheren Tätigkeit bei B&B Hotels ein. Constantin Rehberg war zufolge unter anderem für A&O, Prizotels, Stayery und Lively tätig. Andreas Brennfleck ist geschäftsführender Gesellschafter der Libertas Hotels.

Das Unternehmen beschreibt sein Konzept als digital ausgerichtetes Betriebsmodell. Vorgesehen seien unter anderem ein digitales Gästeerlebnis von der Buchung bis zum Check-out, ein zentralisiertes Ertragsmanagement sowie ein technischer Aufbau auf Basis von Apaleo als Hotelverwaltungssystem und Duetto für das Ertragsmanagement. Außerdem kündigt LikeStay einen weitgehend zentralisierten Gästeservice und einen schlanken Personaleinsatz an. Das Markenversprechen lautet: „Einfach gut übernachten.“ Dafür will LikeStay auf  Verlässlichkeit, Sauberkeit und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis setzen.

Unternehmen plant selektives Wachstum mit Franchise-Modell

Nach Angaben von LikeStay soll das Wachstum zunächst bewusst begrenzt bleiben. Max Luscher wird mit den Worten zitiert: „Wenn im Jahr ein bis zwei Hotels dazukommen, sind wir zufrieden.“ Im Mittelpunkt stünden bestehende Hotels, deren Eigentümer einen neuen Betreiber suchten.

Das Unternehmen kündigt zudem eine Markenstruktur mit den Segmenten LikeStay Budget, LikeStay und LikeStay Premium an. Das Konzept sei als Franchise-Modell angelegt und richte sich an Eigentümer und Investoren. Weitere Einzelheiten zu geplanten Standorten oder einem konkreten Zeitplan werden nicht genannt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem Leonardo Nürnberg City Center eröffnet Leonardo Hotels Central Europe sein drittes Haus in Nürnberg. Das ehemalige IntercityHotel wurde im Dezember 2025 übernommen, im laufenden Hotelbetrieb modernisiert und auf die Marke ausgerichtet.

Die Kosten für das neue Müritz-Hotel in Klink sind nach Angaben der Investoren von 50 auf 100 Millionen Euro gestiegen. Nach mehreren Verschiebungen soll das Hotel nun im Frühjahr 2027 eröffnen.

ChatGPT kann jetzt verfügbare Restaurantreservierungen von OpenTable anzeigen. Die Integration ist nach Angaben von OpenAI weltweit verfügbar und Teil eines laufenden Rollouts der neuen Reservierungssuche.

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.

Die Allsco GmbH und die Allsco Gravenbruch Hotelbetriebsgesellschaft mbH haben Insolvenzanträge gestellt. Nach einem Bericht der Immobilien Zeitung stehen die Gesellschaften hinter dem Hilton Frankfurt Gravenbruch. Bereits im Juli hatte Bloomberg berichtet, Hilton bereite die Beendigung des Managementvertrags für das Hotel vor.

Die Ahorn Hotels & Resorts haben 92 neue Auszubildende in ihren sieben Hotels begrüßt. Damit beschäftigt die Gruppe in den Ländern Brandenburg, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen aktuell 240 Nachwuchskräfte in verschiedenen Gastronomie- und Hotellerieberufen.

Hilton nimmt mit dem Hilton Istanbul Airport sein 100. Hotel in der Türkei in Betrieb. Das Haus bietet 485 Zimmer, Tagungskapazitäten sowie direkte Nähe zum Flughafenterminal.

Hilton führt das Relevant-Set der YouGov Hotel Rankings 2026 Deutschland mit 28,2 Prozent an. Bei der Kundenzufriedenheit erreicht dagegen 25hours den höchsten Net-Score.

Das neue Motel One im historischen Hansa-Haus in Hannover bekommt einen neuen Zeitplan. Die NORD/LB rechnet nun mit einer Übergabe an Motel One Mitte 2027. Bei der Vorstellung des Projekts im Februar 2025 war noch von einer Hoteleröffnung Mitte 2026 die Rede. Um die Immobilie hatten sich bis zu 20 Hotelbetreiber bemüht.

HG bestätigt, dass Hotelbuchungen innerhalb von Googles AI Mode im Rahmen eines Pilotprojekts als „Direktbuchungen“ für den Hotelkonzern verarbeitet werden. Ob Google dafür eine Provision, Werbegebühr oder andere Vergütung erhält, geht aus den Angaben nicht hervor.