Lustig & gefährlich: Christoph Hoffman kritisiert Einheitsbrei bei Hotelkonzepten

| Hotellerie Hotellerie

Man könnte meinen, dass es der Mitbegründer einer Lifestyle-Hotelmarke wie 25hours begrüßen würde, dass Konzepte wie Home-Sharing, Co-Living und Co-Working immer beliebter in der Branche werden. CEO Christoph Hoffman sieht jedoch eher die Gefahr, dass alle den gleichen Trends folgen, wie nun Skift in einem ausführlichen Beitrag feststellte. „Alle springen auf den gleichen Zug. Das ist lustig aber auch gefährlich, da zu viele Leute genau dasselbe tun“, erklärte Hoffman laut Skift. Schließlich würde es sich dann wiederholen und am Ende habe jeder das gleiche Produkt. 

Während er Co-Working-Konzepte aus der Sicht des Gastgewerbes als interessant bezeichnete, sei er auch der Meinung, dass Hoteliers einfach ein Produkt erschaffen sollten, das sich mehr an die lokale Bevölkerung richtet. Ein Gast miete schließlich den gesamten Raum, warum werde ihm also kein Erlebnis angeboten, das auch das gesamte Hotel umfasse? Dies sei für ihn Co-Living und Co-Working. Was das Home-Sharing betrifft, hatte Hoffman ebenfalls eine Meinung: Er denke, es sei gefährlich für Hotels, die kein passendes Hotelerlebnis bieten würden. Dazu gehören zum Beispiel ein wirklich gutes F&B-Angebot, eine nette Bar mit aufmerksamen Service sowie die Möglichkeit, eine echte Beziehung zu den Besuchern aufzubauen. Ansonsten könnte das Home-Sharing eine wirklich einsame Erfahrung werden. 

Aber während Hoffman der Meinung ist, dass Hoteliers sich mehr darauf konzentrieren sollten, großartige Orte fürs Co-Working zu schaffen, und sich eben dadurch vom Home-Sharing abzugrenzen, experimentiert sein Unternehmen auch mit einer Vielzahl neuer Konzepte. Und das von Concierge-Services der alten Schule bis hin zu Robotern. 

Den vollständigen Artikel gibt es hier


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.