Luxus hinter historischen Mauern: Rosewood eröffnet erstes Hotel in Amsterdam

| Hotellerie Hotellerie

Amsterdam hat ein neues Luxushotel: In das ehemalige Justizpalast-Gebäude an den UNESCO-geschützten Grachten ist mit dem Rosewood Amsterdam nun erstmals ein Haus der Hotelmarke in den Niederlanden eingezogen. Nach zehn Jahren Restaurierung wurde das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1665 in ein Hotel mit 134 Zimmern und Suiten umgewandelt.

Für die Hotelgruppe ist das Projekt ein Meilenstein: „Wir sind stolz, diesem historischen Ort neues Leben einzuhauchen und ihn der Stadt in neuer Form zurückzugeben“, erklärte Rosewood-Präsident Radha Arora. Die Eröffnung ist zugleich die letzte, die in Amsterdam in einem historischen Gebäude dieser Art genehmigt wurde.

Das Design stammt vom niederländischen Architekturbüro Studio Piet Boon. Es verbindet klassische Elemente mit modernem Luxus – in Farben wie dunklem Blau und Grautönen, ergänzt durch maßgefertigte Möbel und Kunstobjekte. Fünf besonders großzügige Suiten – sogenannte „Houses“ – spiegeln verschiedene Facetten der Amsterdamer Kultur wider. Eine davon, „Huis 020“, spielt auf die Tradition der großen Fenster in holländischen Stadthäusern an.
 

Zum Hotel gehört auch der Garten „De Tuin“, entworfen von Landschaftsarchitekt Piet Oudolf. Er versteht das Areal als „lebendige Leinwand“ mit heimischen Pflanzen und saisonalem Wandel. Kulinarisch setzt das Rosewood auf saisonale Produkte und Nachhaltigkeit. Neben einem Restaurant umfasst das Angebot eine Bar mit Bezug zur Geschichte des Gebäudes sowie eine Lobby-Lounge.

Im hauseigenen Asaya Spa können Gäste traditionelle Heilmethoden mit modernen Anwendungen kombinieren. Hoteldirektor Thomas Harlander beschreibt das neue Haus als „Einladung, das Herz dieser außergewöhnlichen Stadt auf neue Weise zu erleben“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.

Premier Inn hat in Eschborn bei Frankfurt sein 74. Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus ist nach Unternehmensangaben zugleich das erste Premier-Inn-Hotel in Deutschland, das in Modulbauweise errichtet wurde.

AlpenParks hat den Betrieb des Designhotels The Secret Sölden übernommen. Mit dem Standort im Ötztal erweitert die österreichische Hotelgruppe ihr Portfolio auf 20 Hotel- und Apartmentanlagen.

Bei den 44. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes in Calw haben sich 33 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen gemessen. Der DEHOGA Baden-Württemberg zeichnete die Landessieger aus und verwies zugleich auf stabile Ausbildungszahlen.

Leonardo Hotels startet mit der Eröffnung des Leonardo Smart Vienna Airport eine neue Marke. Das Gebäude in Holzbauweise umfasst 510 Zimmer und zielt auf funktionale Ansprüche von Reisenden am Flughafen Wien.

Ab 33 Grad stehen hitzegeplagten Mainzerinnen und Mainzern wieder klimatisierte Zimmer in einigen Hotels vergünstigt zur Verfügung. Die vor einem Jahr entstanden Aktion geht in die Verlängerung.

Anzeige

Folge 7 des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ beleuchtet das Thema Revenue Management mal abseits von Dynamic Pricing und Co. Gastgeber und CEO Oliver Meyer spricht mit Matthias Knappe, Head of Revenue Management bei den Cocoon Hotels darüber, warum Positionierung und Nachhaltigkeit genauso zum modernen Revenue Management gehören wie Pricing – und noch viel mehr.

Nach den im Februar 2026 bekannt gewordenen Vorwürfen gegen mehrere Küchenmitarbeiter hat das Interalpen-Hotel Tyrol seine Küchenleitung neu aufgestellt und ein umfassendes Präventionsprogramm mit externen Fachleuten eingeführt.

Brown Hotels steigt mit der Übernahme von sechs Hotels erstmals in den deutschen Markt ein. Nach bisherigem Stand berichtet bislang ausschließlich das israelische Branchenportal Passport News über die Transaktion, zu der auch das Berliner Excelsior Hotel gezählt wird. Auch Revo-Hotels sollen zu dem Deal gehören.