Mama Shelter startet in Lissabon

| Hotellerie Hotellerie

Mama Shelter eröffnete in Lissabon am 12. Januar das erste Hotel auf der iberischen Halbinsel. „Mama Lisboa ist eine Mischung aus den funkelnden Lichtern der Stadt, der Energie, der Nonchalance ihrer Bewohner, aber auch ihrer Modernität und Kreativität. Das einzige Problem wird sein, sich zu motivieren, das Mama zu verlassen und die Magie Lissabons zu entdecken“, so Serge Trigano, Gründer von Mama Shelter. 

Mama Lisboa hat sich zwischen dem Stadtteil Príncipe Real und dem Praça Marquês de Pombal niedergelassen. Das Hotel ist auch für all jene geöffnet, die nur im Restaurant essen oder einen Cocktail trinken möchten. Oder wie Mitbegründer Serge Trigano es ausdrückt: „Mama ist ein Restaurant mit Zimmern darüber“.

Die Designer haben einen Stil gefunden, der Böden, Wände und Decken in eine Mischung aus Popkultur, Bohème-Stil und portugiesischer Seefahrertradition kleidet. Von den Viúva Lamego-Kacheln über die Fassade bis hin zu den blauen Wellenteppichen in den Zimmern, wurde Mama Lisboa als ein Ort konzipiert, der sich um seine Gäste kümmert und gleichzeitig den Geist der Freiheit heraufbeschwören soll. 

Das Restaurant wurde als portugiesische Neuinterpretation einer französischen Brasserie entworfen und bietet eine Speisekarte, die portugiesische Klassiker, französische Spezialitäten und die charakteristischen Gerichte von Mama miteinander verbindet. In der Bar können Cocktails, portugiesischer Kaffee, Säfte und Smoothies an einer Theke aus lokalem Marmor genossen werden.

Mit einem unverbauten Ausblick auf Lissabon und den Tejo ist das Dach des Hotels der Ort, um sich den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt anzusehen. Es ist von morgens bis spät in die Nacht geöffnet und verfügt über eine Küche und eine Backsteinbar, eine DJ-Station und Ecken zum Entspannen. 

Die 130 Zimmer, verteilt auf acht Etagen, wurden vom Team des Mama Design Studios entworfen. Mit einem zum Schlafzimmer hin offenen Badezimmer und einem Teppichboden, der von portugiesischen Fliesen inspiriert ist, erinnern die Zimmer an die Kultur Portugals. Es wurden viele authentische Materialien verwendet: Tische aus recycelten Flaschenverschlüssen, die in Portugal hergestellt wurden, Smart-TVs, die in Kork eingebettet sind (einer der Schätze des Südens des Landes), Lampenschirme aus portugiesischem Stroh und Kunstwerke von Bordallo Pinheiro. 

Cédric Gobilliard, COO von Mama Shelter, fügt hinzu: „Mama Shelter ist kein Hotel, sondern ein lebendiger Ort, der zur lokalen Dynamik beiträgt. Mama ist vor allem ein Ort der Begegnung, an dem sich Einheimische mit Reisenden und Geschäftsleuten mischen - und umgekehrt! Im Mama pulsiert das Leben von morgens bis spät in die Nacht. Unser Angebot ermöglicht es Ihnen, jederzeit eines unserer Hotels zu besuchen und jedes Reiseziel in vollen Zügen zu genießen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.

Die Österreichische Hotelvereinigung fordert gesetzliche Vorgaben zur Echtheitsprüfung von Online-Bewertungen nach italienischem Vorbild. Eine Umfrage belege, dass die Mehrheit der Verbraucher nur verifizierte Hotelbeurteilungen befürworte.

Accor gliedert nach einer umfassenden Renovierung das Hotel Aeschi Interlaken in ihre Handwritten Collection ein. Das Haus mit 40 Zimmern erweitert das Schweizer Portfolio des Konzerns auf 79 Betriebe.

Die Motel One Group startet mit The Cloud One Hotels erstmals in Dresden. Das frühere Revo-Hotel Townhouse Dresden a Vagabond Club am Neumarkt wird als The Cloud One Dresden-Frauenkirche mit 95 Zimmern fortgeführt.