Mandarin Oriental Palace in Luzern öffnet im September

| Hotellerie Hotellerie

Das Wahrzeichen der Belle Époque, das seit 1906 im Herzen der Schweiz erstrahlt, feiert am 24. September nach einer umfangreichen Renovierung seine Wiedereröffnung als Mandarin Oriental Palace Luzern. 

Für die Renovierung zeichneten das Luzerner Architekturbüro Iwan Bühler Architekten und die in London ansässigen Innenarchitekten Jestico + Whiles verantwortlich. Bei Entwurf und Umsetzung des Designs lag Augenmerk auf der Hotelgeschichte und der Wahrung des Belle Époque-Erbes. Die Designer ließen sich darüber hinaus von der Schönheit der Landschaft und Natur inspirieren. Das Gesamtergebnis ist auch eine Hommage an den Schweizer Unternehmer Franz Josef Bucher, der mit dem Bau des Hauses im Jahr 1906 seinen Traum von einem mediterranen Rückzugsort inmitten der Zentralschweiz verwirklichte.

Das Hotel verfügt über 136 Gästezimmer, darunter 48 Suiten. Höhepunkte sind die zwei Dachterrassen-Panorama-Suiten mit Aussicht auf den See und die Berge sowie die Präsidentensuite. Die meisten Gästezimmer verfügen über private Balkone oder Terrassen.

Die vier neuen Restaurants und Bars stehen unter der Leitung des Küchenchefs Gilad Peled. Gäste erwartet eine kulinarische Reise durch unterschiedliche Küchen. Die ganztägig geöffnete Mozern Bar & Brasserie serviert neben asiatischer Küche und Klassikern auch traditionell britischen Afternoon Tea sowie Cocktails.

Mit Blick auf den Vierwaldstättersee erwartet das Terrassenrestaurant Quai 10 seine Gäste unter freiem Himmel mit mediterraner Küche. Mit Fokus auf lokale saisonale Highlights bietet das Colonnade moderne französische Haute Cuisine. Das Mizūmi steht für japanische Küche in einer intimen Atmosphäre mit nur sechs Sitzplätzen. Sowohl Colonnade als auch Mizūmi werden im ersten Quartal 2023 eröffnet.

"Fast drei Jahre nach der offiziellen Ankündigung, bereiten wir uns nun darauf vor, endlich unsere ersten Gäste im Mandarin Oriental Palace, Luzern zu empfangen ", so General Manager Christian Wildhaber. "Das historische Gebäude ist seit 1906 tief in Luzern verwurzelt und diese enge Bindung zur lokalen Gemeinschaft möchten auch wir weiterführen, indem wir den Geist des „Palace“ wieder an den Vierwaldstättersee zurückbringen. Mein Team und ich freuen uns darauf, Luzerner und Besucher aus aller Welt mit dem unverkennbaren Mandarin Oriental-Service begeistern zu dürfen.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.