Mandarin Oriental Ritz, Madrid eröffnet im Sommer 2020 nach Renovierung

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Ritz, Madrid wird im Sommer 2020 als Mandarin Oriental Ritz, Madrid nach der umfangreichsten Renovierung in seiner 110-jährigen Geschichte wiedereröffnet. Das Hotel, das unter der Ägide des Hoteliers César Ritz entworfen und gebaut wurde, öffnete seine Türen erstmals 1910. Die Mandarin Oriental Hotel Gruppe erwarb das Grandhotel 2015 und renovierte es mit großem Aufwand grundlegend, wobei der Charakter des Hauses im Belle-Epoque-Stil erhalten blieb. Der spanische Architekt Rafael de La-Hoz war maßgeblich an der historischen Restaurierung beteiligt, während die französischen Designer Gilles & Boissier die Innenausstattung betreuten.

Ziel war es, die Attraktivität des Hauses für lokale und internationale Gäste zu steigern und gleichzeitig den Pioniergeist von César Ritz zu zelebrieren. Die Neugestaltung der öffentlichen Räume konzentrierte sich auf die Wiederherstellung der zahlreichen architektonischen Besonderheiten des Hotels, wobei viele Kunstwerke aus der Sammlung des Hauses, darunter Kristalllüster, antike Gemälde und Skulpturen, wieder Einzug halten werden.

Das Haus ist seit jeher fester Bestandteil der Gesellschaft der spanischen Hauptstadt und war schon oft Herberge für Königshäuser, Politiker, Firmenchefs und Prominente. Es befindet sich im „Goldenen Dreieck der Kunst" mit den wichtigsten Museen der Stadt – dem Prado, dem Thyssen-Bornemisza und dem Museum für moderne Kunst Reina Sofía.

"Wir sind stolz und freuen uns, in diesem Sommer mit dem Mandarin Oriental Ritz, Madrid unser zweites Hotel in Spanien zu eröffnen. Die akribische Restaurierung soll sicherstellen, dass dieses legendäre Anwesen wieder als eines der größten und besten Hotels Europas gilt", sagte James Riley, Group Chief Executive der Mandarin Oriental Hotel Group. "Wir sind zuversichtlich, dass die Madrilenos sehr stolz auf dieses historische Wahrzeichen sein werden, und wir freuen uns darauf, unseren Gästen unvergessliche Erlebnisse in einer majestätischen Umgebung zu bieten, die durch den außergewöhnlichen Service des Mandarin Oriental ergänzt werden,“ betont er.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.