Marriott bringt The Luxury Collection und Markenresidenzen nach Frankreich

| Hotellerie Hotellerie

Marriott und Propriétés & Co haben eine Vereinbarung zur Errichtung des Port Marseillan, a Luxury Collection Resort unterzeichnet. Das Projekt entsteht auf einem rund 6 Hektar großen Grundstück direkt an der Lagune de Thau im südfranzösischen Marseillan. Die Eröffnung ist für das Jahr 2029 geplant.

Hotelzimmer und exklusive Residenzen

Das künftige Resort umfasst ein Hotel mit 72 Zimmern sowie 189 Markenresidenzen. Das kulinarische Angebot wird von neun gastronomischen Konzepten geprägt, darunter eine Austern- und Sashimi-Bar, ein Signature Restaurant, ein französisches Café sowie eine Weinbar mit Terrasse. Ergänzt wird die Anlage durch ein 2.000 Quadratmeter großes Spa- und Wellnesszentrum nach dem Vorbild römischer Thermen, mehrere Pools, eine Kunstgalerie und ausgewählte Boutiquen. Zum Portfolio der Residenzen zählten Villen in Wasserlage, Poolvillen, Garden Suites, Apartments und Penthouses.

Jerome Briet, Chief Development Officer Europe, Middle East & Africa bei Marriott International, erklärte, dass mit dem Projekt die ersten Markenresidenzen des Unternehmens in Frankreich entstehen und die Präsenz in einer attraktiven Freizeitdestination gestärkt werde. Miguel Espada, President von Propriétés & Co, verweist darauf, dass die eigene Familie seit vielen Jahren eng mit der Region verbunden sei und das Ziel von Anfang an in der Betonung der lokalen Identität gelegen habe. Die architektonische Gestaltung übernehme Slowlife Architects, während die Inneneinrichtung in Zusammenarbeit mit dem Designer Lázaro Rosa-Violán entstehe.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Wilmina, das Hotel Schani City, das Biohotel Bühelwirt und Franz-Josef Perauer haben die Independent Hotel Show Munich Awards 2026 gewonnen. Die Auszeichnungen wurden am 16. September im MOC München verliehen.

Leonardo Hotels Central Europe übernimmt vier ehemalige Revo-Häuser in Berlin, Düsseldorf und Dortmund. Die Hotels verfügen zusammen über 1.040 Zimmer.

BWH Hotels Central Europe erweitert das Portfolio in der Rhein-Main-Region um das Main Plaza Suite Hotel in Frankfurt am Main. Das von Michael Schramm geführte Haus im Stadtteil Sachsenhausen wechselt in die WorldHotels Elite Collection.

Das Rosewood Hong Kong steht im weltweiten Ranking 50 Best Hotels auf dem ersten Platz. Die vierte Ausgabe des Branchenrankings wurde in Paris im Rahmen einer Live-Zeremonie vorgestellt. Aus Deutschland schaffte es kein Hotel auf die Liste.

nhow Hotels & Resorts bietet im nhow Frankfurt sechs Gaming Rooms und zwei mobile Gaming Suitcases an. Für 2027 kündigt Minor Hotels weitere Gaming Rooms in Belgien und den Niederlanden an.

Das Biohotel Eggensberger am Hopfensee bleibt bis voraussichtlich Ende März 2027 geschlossen. Bei dem nach Angaben der Allgäuer Zeitung millionenschweren Umbau sollen unter anderem ein Zwischenbau, zusätzliche Zimmer und neue Wellness-Einrichtungen entstehen.

Bis Anfang Oktober sollen nach Angaben der Sanierungsgeschäftsführer 154 der 178 insolventen Revo-Hotels an neue Betreiber übergeben werden. 15 Häuser seien geschlossen worden, für neun weitere würden noch neue Betreiber gesucht.

Das Europäische Unterkunftsbarometer 2026 von Booking.com weist für deutsche Beherbergungsbetriebe zurückhaltendere Einschätzungen als im europäischen Durchschnitt aus. Unterschiede zeigen sich bei Auslastung, Tagessätzen und Cybersicherheit.

Auf Booking Holdings entfielen 2025 insgesamt 70,5 Prozent der deutschen OTA-Buchungen. Die HOTREC-Distributionsstudie zeigt zudem Unterschiede zwischen Individual- und Kettenhotels sowie abweichende Stornoquoten der Vertriebskanäle.

Einer der größten Insolvenzfälle der europäischen Hotellerie steht vor dem Abschluss: Bis Anfang Oktober übernehmen fünf internationale Hotelgruppen sowie weitere Investoren 154 insolvente Hotels der Revo Hospitality Group und sichern damit den Großteil der Arbeitsplätze.