Marriott integriert Wellnessmarke Lefay per Joint Venture

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International hat den Abschluss der Gründung eines Joint Ventures mit der Familie Leali bekanntgegeben. Das Unternehmen integriert damit die Luxus-Wellnessmarke Lefay in das eigene Portfolio.

Marriott baut durch den Zusammenschluss das Segment für Wellbeing aus. Laut Mitteilung wird Lefay die erste Marke innerhalb des Konzerns, die sich vollständig dem Bereich der Luxus-Wellness widmet. Die Integration in die digitalen Plattformen und das Treueprogramm namens Marriott Bonvoy soll bis Ende des Jahres 2026 abgeschlossen sein.

Das Joint Venture hält die Marke sowie die dazugehörigen immateriellen Vermögenswerte. Die bestehenden und geplanten Hotelimmobilien in Italien verbleiben weiterhin im Besitz der Gründerfamilie. Der Betrieb der Häuser erfolgt über langfristige Verträge zum Management durch das Gemeinschaftsunternehmen.

Domenico Alcide und Liliana Leali gründeten das Unternehmen im Jahr 2006 in Italien. Die Marke ist für Resorts in naturnahen Lagen sowie die eigens entwickelte Lefay SPA Methode bekannt. Die Architektur der Häuser ist auf die Umgebung abgestimmt und nutzt nachhaltige Materialien.

Das aktuelle Portfolio umfasst zwei Resorts in den Regionen am Gardasee und in den Dolomiten. Weitere Projekte in der Toskana, in Süditalien sowie in den Schweizer Alpen sind in der Entwicklung. Die internationale Expansion wird künftig durch die Strukturen von Marriott in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Entwicklung unterstützt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

Die anhaltenden Kostensteigerungen in quasi sämtlichen Bereichen treffen viele Hotels stark. Die KING’s Hotels München versuchen, diesen Mehrkosten mithilfe von Digitalisierung und Effizienzsteigerung zu begegnen. Wie das gelingt und welche Rolle Bewertungen und Blogs für sie spielen, berichtet CEO Hanna King in der 9. Folge von „AUSGEBUCHT!“, dem Podcast von HotelPartner-Gründer Oliver Meyer.

In Iserlohn im Sauerland soll in den kommenden Tagen der Bau eines Hotels aus recycelten Seecontainern beginnen. Das digitale Hotelkonzept von Tin Inn kommt ohne Rezeption und Restaurant aus und richtet sich vor allem an Geschäftsreisende.

Eine neue Untersuchung zur KI-Sichtbarkeit von 515 Hotels im DACH-Raum kommt zu dem Ergebnis, dass privat geführte Häuser in generativen Suchsystemen nur selten empfohlen werden. Besonders Hotelketten schneiden deutlich besser ab.

Nach den Kündigungen zahlreicher Beschäftigter im Garner Hotel Mainz haben sich die Beteiligten auf Abfindungen geeinigt. Wie der SWR berichtet, hätten sich die Hotelgruppe Novum Hospitality und die betroffenen Mitarbeiter nach Verhandlungen verständigt.

Der Krefelder Hof stellt seinen Hotelbetrieb zum 30. September 2026 ein. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem Asbestfunde im Südturm und fehlende Finanzierungsmöglichkeiten für die Hotelentwicklung.

Das Amsterdamer Handelsgericht ordnet eine Untersuchung der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. an. Die Richter äußern Zweifel an Sacheinlagen, Corporate Governance und Informationspolitik – und sprechen in ihrer Begründung sogar von möglicher „heißer Luft“. Unternehmenschef Martin Smura weist die Kritik zurück und spricht von einem eskalierten Gesellschafterkonflikt.

Die MHP Hotel AG hat ihren Hotelumsatz im zweiten Quartal 2026 um 26 Prozent auf 56,8 Millionen Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren nach Unternehmensangaben die Portfolioerweiterung sowie die erstmalige Vollquartalskonsolidierung des Hyatt Regency Vienna.

Das Wald- und Golfhotel Lottental in Bochum befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Betrieb läuft zunächst weiter, während nach einem Investor für eine Übernahme gesucht wird.

Die gambino group plant bis März 2027 die Eröffnung von drei neuen Hotels in München, Memmingen und Bamberg. Mit insgesamt 359 zusätzlichen Zimmern wächst das Portfolio des Unternehmens an drei Standorten in Süddeutschland.

Hyatt hat das Me and All Hotel Leipzig eröffnet. Das neue Haus mit 282 Zimmern wird von der Lindner Hotel Group betrieben und erweitert die Lifestyle-Marke auf acht Standorte in Deutschland.