Marriott plant Courtyard-Hotel in Mannheim

| Hotellerie Hotellerie

Marriott Hotels will seine Präsenz in Mannheim auszubauen und im leerstehenden „York“-Hochhaus am Stadteingang das erste Marriott-Hotel der Marke Courtyard in der Stadt eröffnen. Das ehrgeizige Vorhaben könnte bereits im Jahr 2025 Wirklichkeit werden. Das BBC-York-Gebäudes steht seit etwa acht Jahren leer und verfällt langsam.

Die K1 Holding und der Projektentwickler Nef Real Estate Investment gründeten die Projektgesellschaft York Mannheim, die schließlich das Gebäude erwarb. Der Kaufpreis beläuft sich auf etwa 10 Millionen Euro (Tageskarte berichtete).

Wie die Immobilien Zeitung schreibt, sind weitere Investitionen von etwa 30 Millionen Euro geplant. Auch mit Marriott Hotels und deren Franchisenehmer sei man sich handelseinig geworden, bestätigte Jochen Dirk Müller, Projektleiter der K1 Holding gegenüber der Zeitung.

Laut Bericht plant Marriott Hotels, das gesamte neunstöckige Gebäude mit einer Fläche von rund 8.100 Quadratmetern zu nutzen und etwa 216 Zimmer zu schaffen, darunter 60 Langzeitresidenzen unter dem Markennamen Residence Inn by Marriott. Bierwirth & Kluth Management (Borealis-Gruppe) soll Franchisenehmer am Standort werden. Ein Pachtvertrag für die kommenden 20 Jahre soll bereits unterzeichnet worden sein.

Sobald der Bauantrag gestellt und die Baugenehmigung erteilt sei, könne man mit den Arbeiten beginnen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Finanzierung sei bereits geregelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.