Marriott unterzeichnet Vertrag für Deutschlands erstes JW Marriott Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International hat die Vertragsunterzeichnung mit der Al Rayyan Tourism Investment Company (ARTIC), bekanntgegeben, um ein Hotel mit 505 Gästezimmern im Zentrum Berlins in das Portfolio von Marriott International aufzunehmen. Das in der Stauffenbergstraße gelegene Objekt befindet sich im Eigentum von ARTIC und wird vorerst als Hotel Berlin Central District geführt. Im Jahr 2022 soll das Hotel, das einer auf vier Jahre angelegten Renovierung unterzogen wird, als JW Marriott Berlin eröffnen.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit ARTIC bei der Umgestaltung des Hotels und seiner Aufnahme in das Portfolio von Marriott International", sagte Paul Rosenberg, Vice President Development, Europe, Marriott International. „Berlin ist eine der kulturell vielfältigsten Städte der Welt und wir freuen uns, die Berliner Hotellerie mit einem weiteren Angebot zu bereichern. Die ikonische Marke JW Marriott wächst in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mit acht Hotels in der Pipeline, was die Nachfrage nach einem anspruchsvollen Luxusangebot in der Region unterstreicht."

Tarek M. El Sayed, CEO und Managing Director von ARTIC: „Wir freuen uns, nach unserer erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Eröffnung des JW Marriott Istanbul Bosphorus 2019 und des JW Marriott Marquis City Center Doha, Katars erstem JW Marriott, unsere Partnerschaft mit Marriott International durch diese aufregende Renovierung weiter auszubauen. Unsere Partnerschaft mit Marriott International und unser Vertrauen in die Marke JW Marriott werden immer stärker; neben der Zusammenarbeit in Berlin freuen wir uns auf die Zusammenarbeit bei mehreren weiteren JW Marriott-Projekten im Nahen Osten und Nordafrika."

Bei der Renovierung des Hotels werden der Außen- und Eingangsbereich, die öffentlichen Bereiche und Einrichtungen sowie die Gästezimmer und Suiten vollständig umgestaltet. Auch der Tagungsbereich, der derzeit 5.500 Quadratmeter, einen Hauptballsaal und einen weiteren Ballsaal umfasst, wird renoviert.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.