Medienbericht: Katar will angeblich Bürgenstock-Resort für 1,2 Milliarden Franken verkaufen

| Hotellerie Hotellerie

Das Land Katar ist Großaktionär der ins Taumeln geratenen Bank Credit Suisse. Laut Banken-Branchenmagazin „Inside Paradeplatz“ will die Katara Hospitality, ein Investmentfonds des Staates, dessen Portfolio Hotels auf der ganzen Welt umfasst, jetzt das Bürgenstock-Resort am Vierwaldstätter-See verkaufen, um Verluste aus der Credit Suisse-Krise zu kompensieren – für satte 1,2 Milliarden Franken.

Als Grossaktionär der Credit Suisse habe Katar noch im Dezember 2022 Geld in die Bank gepumpt. Das Investment habe sich als Flop erwiesen - weshalb Katar nun Liquidität generieren müsse, so der Bericht. Daher strebt Katara Hospitality laut dem Branchenmagazin nicht nur den Verkauf des Bürgenstock-Resorts an, sondern auch des Schweizerhofs in Bern und des Savoys in Lausanne an. Keines der Hotels hat die Verkaufsabsichten des Eigentümers Katara Hospitality bislang bestätigt. Bürgenstock-Verwaltungsrat dementiert die Verkaufsgerüchte in der Luzerner Zeitung. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.