Mehr Nachhaltigkeit bei Maritim

| Hotellerie Hotellerie

Mit einem neuen Refill System in allen deutschen Maritim Hotels können die Gäste zukünftig die Umwelt schonen. Denn mit dem Spendersystem werden in den deutschen Maritim Hotels bis zu 1,5 Tonnen Seife eingespart, zudem wird der Plastikverbrauch um 65 Prozent verringert. Weiteres Umweltplus: Lange Transportwege der herkömmlichen Einweg-Fläschchen, teils aus Übersee, entfallen.

Die Körperpflege aus der Serie „BABOR SPA Energizing“ ist dermatologisch getestet und IFS-HPC zertifiziert, außerdem frei von Mikroplastik und synthetischen Polymeren. Bei der Produktion wird Energie aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen verwendet, alle Verpackungen sind biologisch abbaubar und aus recyceltem PET hergestellt.

„Mit BABOR als deutschem Familienunternehmen in dritter Generation haben wir einen Partner gewählt, der auf über 60 Jahre Branchenexpertise zurückblickt und nachhaltige ressourcenschonende Produkte anbietet“, erklärt Erik van Kessel, Geschäftsführer Operations Maritim Hotelgesellschaft mbH: „Maritim setzt ebenfalls seit über 50 Jahren auf langlebige und hochwertige Materialien und Produkte, Nachhaltigkeit ist bei uns schon lange ein zentraler Unternehmenswert. Mit einer Vielzahl von innovativen Maßnahmen im Bereich Energie- und Wasserverbrauch, Mülltrennung, Vermeidung von Speiseabfällen sowie dem Einsatz von LED-Leuchtmitteln, Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken haben wir bereits sehr viel erreicht.“

Fast 200.000 Gäste haben schon bei Pro Tomorrow mitgemacht

Jüngstes Beispiel ist die unternehmenseigene Initiative „Pro Tomorrow“, bei der Maritim Gäste auf eine Zimmerreinigung zugunsten eines regionalen Umwelt- oder Sozialprojekts verzichten können. Mehr als 198.000 Gäste haben seit Start der Aktion im Februar 2022 bereits mitgemacht, dabei sind gut 320.000 Euro Spendengelder zusammen gekommen.

Und erst im Februar dieses Jahres ist die Kooperation mit Climate Partner für mehr Klimaschutz gestartet. Dazu wurden alle Maritim Hotels in Deutschland auf ihren so genannten „CO2-Fußabdruck“ getestet. Aus den Ergebnissen werden dann individuelle Maßnahmenkataloge abgeleitet, beispielsweise zur CO2-Reduktion oder auch zum energetischen Gebäudemanagement. Großer Vorteil: Alle Erfahrungswerte und Initiativen können zukünftig kettenweit übertragen und umgesetzt werden. Damit werden noch klima- und umweltfreundlichere Aufenthalte in den Maritim Hotels möglich.

„Nun bieten wir unseren Gästen zusätzlich eine umweltfreundliche Option für ihre individuelle Körperpflege an, das freut uns sehr“, fasst Erik van Kessel zusammen und betont abschließend: „Wir setzen in den Maritim Hotels weiterhin auf innovative nachhaltige Lösungen, um unseren Gästen ein umweltbewusstes Reiseerlebnis bieten zu können.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.