Milliardär Klaus-Michael Kühne: Bester Sommer seit Eröffnung im The Fontenay

| Hotellerie Hotellerie

Der Hamburger Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne hat in den ersten Monaten der Corona-Pandemie um sein Lebenswerk, das Logistikunternehmen Kühne + Nagel, gefürchtet. «Ja, ich habe mir wirklich große Sorgen gemacht. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Arbeit unter Pandemiebedingungen noch funktioniert - gerade bei unserer internationalen Vernetzung», sagte der 84-Jährige dem «Hamburger Abendblatt».

Am Ende aber seien seine Unternehmen gut durch die Krise gekommen. Die Aktiengesellschaft habe ihr IT-System jedoch «blitzschnell» auf Homeoffice umgestellt und nach drei Monaten habe sich das Geschäft wieder normalisiert. «Schon Ende des Jahres lagen wir dann wieder auf Vorjahresniveau - das hat meine Vorstellungskraft überschritten.» Auch sein Hotel «The Fontenay» sei zuletzt wieder gut gebucht worden. «Das ist der beste Sommer seit unserer Eröffnung», so Kühne. Das Hotel an der Außenalster war im Frühjahr 2018 gestartet.

Sein finanzielles Engagement in der Hansestadt in Sachen Logistik, Kultur und Forschung will der Mäzen weiter fortsetzen. «Wir werden aber Hauptsponsor der Elbphilharmonie bleiben und haben uns gerade für die Zeit von 2022 bis 2024 verpflichtet.» Zudem finanziert er über seine Stiftung Projekte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie die Kühne Logistics University, die Kühne zufolge jährlich um zwei bis drei Professorenstellen wächst. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Firmen mieten bei Havens Living Wohnungen für ihre Beschäftigten: Seit September 2025 sind es nach Unternehmensangaben bereits 400 Apartments in Frankfurt, Berlin und Hamburg. International Campus will die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern ausbauen.

Nach Datenlecks bei Buchungsdienstleistern nutzen Kriminelle echte Reservierungsdaten für betrügerische Nachrichten. Niedersachsens Datenschutzbehörde erläutert, welche Gäste Betriebe informieren müssen und welche technischen Maßnahmen vorgesehen sind.

Das Sheraton Fuerteventura Beach, Golf & Spa Resort schließt Ende September 2026 für eine umfassende Renovierung. Die Wiedereröffnung des Fünf-Sterne-Hotels auf den Kanaren ist für den 1. Mai 2027 geplant.

Das Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und tritt als Lodge Reinsehlen auf. Zur Neuausrichtung gehören eine überarbeitete Lobby, geplante Ruheplattformen und ein stärkerer regionaler Bezug in der Gastronomie.

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC bereitet laut Reuters ein Vorgehen gegen Booking Holdings wegen möglicherweise irreführender Hotelwerbung vor. Nach Angaben einer dieser Personen könnten die möglichen Strafen mehr als 500 Millionen Dollar betragen.

Die Motorworld Group plant am Hockenheimring eine neue Erlebnis- und Veranstaltungswelt. Das Projekt soll Motorsport, Handel, Werkstätten, Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungen und Dienstleistungen an dem Rennsportstandort miteinander verbinden.

Das Hotel The Hoxton, Amsterdam hat seine Räumlichkeiten an der Herengracht nach zehnjährigem Bestehen umfassend neugestaltet. Neben der Lotti’s Bar und dem Tagungsbereich wurden fünf individuelle Signature-Zimmer renoviert.

Premier Inn hat am Bodensee ein neues Hotel eröffnet. Der sechsgeschossige Neubau ist das 76. Hotel der Marke in Deutschland. Neben dem bereits bestehenden Standort in Lindau ist die Hotelgruppe damit nun auch in Konstanz vertreten.

Im August 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 58,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,1Prozent weniger als im August 2025.

Die Betreibergesellschaft des ehemaligen Hotels Reichshof in Norden, das heute Tides Boutique Hotel heißt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben von des Insolvenzverwalters werde der Hotel- und Gastronomiebetrieb uneingeschränkt fortgeführt.