Motel One-Co-Gründer und Winzer Heinz Heiler gestorben

| Hotellerie Hotellerie

Wie die Familie mitteilt, ist der Unternehmer, Winzer und Motel-One-Co-Gründer Heinz Heiler am 30. April 2024 im Alter von 84 Jahren verstorben. Der Gründer von Heitlinger Genusswelten gilt als Vorreiter und Verfechter des ökologischen Weinbaus in Deutschland.

Heinz Heiler war ein äußerst aktiver Unternehmer, der sich bereits im Alter von 26 Jahren selbstständig machte und über 50 Jahre lang erfolgreich in verschiedenen Branchen wie der Bankenwelt, dem Bauunternehmertum und als Hotelier tätig war. 

Heiler zählte bereits 1997 zu den Investoren in die Astron Hotels, die Motel-One-Gründer Dieter Müller bis zur Jahrtausendwende betrieb und dann an NH verkaufte. Danach beteiligte sich Heiler auch an der Gründung von Motel One, seine Familie hält heute noch zirka zehn Prozent an der expansiven Budget-Design-Gruppe.

„Heinz Heilers Vermächtnis wird in Erinnerung an seine außergewöhnlichen Leistungen für seine Familie, seine Mitarbeiter und die ganze Region weiterleben“, so ein Nachruf seines Unternehmens.

Als Familienunternehmer hat er in den vergangenen drei Jahrzehnten die Heitlinger Genusswelten geschaffen. Mit dem Heitlinger Golf Resort, den VDP.Weingütern Burg Ravensburg und Heitlinger sowie den beiden Hotels Heitlinger Hof und Kreuzberghof hat er der Region, den Kraichgauern und der Natur in seiner Heimat ein bedeutendes Erbe hinterlassen. Sein besonderes Engagement galt der biodynamischen Landwirtschaft. Erst kürzlich wurde er dafür vom Gault & Millau als "Vordenker des ökologischen Weinbaus" ausgezeichnet. Seine Vision und sein Einsatz trugen maßgeblich dazu bei, dass seine Weingüter zu den größten und erfolgreichsten Bio-Weingütern in Deutschland heranwuchsen.

„Heinz Heiler hinterlässt als Ehemann, Vater, Opa und Uropa eine Familie, die ihn schmerzlich vermisst aber durch ihn lernen durfte, dass es für alle weitergehen wird“, so der Nachruf.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.