Motel One eröffnet neuen Standort in Wien-Donau City mit lokalem Kunstfokus

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[Foto: von Robert F. Tobler - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php]

Die Hotelkette Motel One hat einen neuen Standort in Wien eröffnet, das Motel One Wien-Donau City. Das Hotel befindet sich im modernen Stadtteil Donau City in unmittelbarer Nähe zur Donauinsel und zum Donaupark.

Designkonzept: Donau, Strand und urbane Elemente

Das Design des neuen Hotels ist laut Angaben von Motel One von der Donaustrandatmosphäre und dem urbanen Flair der Donau City inspiriert. Es verbindet Elemente der Wiener Nostalgie mit modernen City-Akzenten und ruhigen Naturtönen.

Das Hotel verfügt über 198 Zimmer. Eine der zentralen Annehmlichkeiten ist die Rooftop One Bar, die Gästen eine große Terrasse, eine Outdoor-Bar und einen Ausblick über die Donau und die Stadt bietet. Die Lage soll sich sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeitmöglichkeiten eignen.

Kunstwerk „Panta Rhei – Alles fließt, nichts bleibt“

Für die Gestaltung des Standorts hat Motel One mit dem Künstler Paul Riedmüller zusammengearbeitet, der ein Werk für das Hotel konzipierte. Riedmüller, Jahrgang 1989, wurde in Graz geboren, lebt und arbeitet in Wien und studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Er nutzt verschiedene Techniken, darunter Öl-Malerei und Airbrush, und ist Teil des Kollektivs Soybot.

Sein Kunstwerk trägt den Titel „Panta Rhei – Alles fließt, nichts bleibt“. Dieser Titel sei dem Philosophen Heraklit entlehnt und beschreibe die ständige Veränderung aller Dinge. Riedmüller verfolgte die Absicht, diese Idee visuell durch fließende Übergänge, gebrochene Formen und sich überlagernde Ebenen erfahrbar zu machen.

Zusammenspiel von Gegensätzen in Riedmüllers Werk

Das Werk Riedmüllers setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen: realistische Objekte wie Krüge oder Landschaften werden mit pixelartigen Fragmenten, grafischen Mustern und Licht kombiniert. Der Künstler erklärte, es gehe ihm um das Zusammenspiel von Gegensätzen wie analog und digital, alt und neu, ruhig und dynamisch, um den Blick auf das Flüchtige und das Dauerhafte zu lenken.

Als Inspiration nannte der Künstler die Veränderung der Wahrnehmung durch digitale Medien. Er wolle den Übergang sichtbar machen, wie alte Motive ihre Form verändern. Zudem lasse er sich stark von der Umgebung inspirieren, etwa von Architektur, urbanen Strukturen und der Natur am Standort.

Für die technische Umsetzung nutzte Riedmüller verschiedene Techniken. Der Großteil des Werkes wurde freihändig mit Acrylfarbe und Sprühdose direkt auf die Wand aufgetragen, um flexibel auf die räumlichen Gegebenheiten zu reagieren. Ein zentrales Element an der Bar ist eine stilisierte Pixelgrafik, die mit keramischen Fliesen umgesetzt und durch integrierte Neon-LED-Elemente ergänzt wurde. Die Herausforderung sah er in der präzisen Abstimmung der verschiedenen Materialien und Ebenen sowie darin, die Malerei über mehrere Wandebenen und Winkel hinweg fortzuführen, ohne dass sie an Wirkung verliert.

Riedmüller zeigte sich von der Idee angetan, Kunst außerhalb klassischer Räume erfahrbar zu machen. Er merkte an, das Werk greife die Philosophie von Motel One auf – urban, zugänglich, stilvoll – und spiegele die Umgebung als eine Stadt im Wandel, zwischen Geschichte und digitaler Gegenwart, wider.


 

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