Motel One folgt auf H2 im Vio Plaza Wien

| Hotellerie Hotellerie

Die Motel One Group übernimmt den Betrieb des Hotels im Vio Plaza im zwölften Wiener Gemeindebezirk Meidling. Wie die Real-Treuhand Immobilien, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, mitteilt, folgt die Hotelgruppe auf das bisherige H2 Hotel. Das Unternehmen hat das im Turm des Gebäudekomplexes gelegene Hotel mit 265 Zimmern langfristig an die Betreibergruppe verpachtet. Die Integration des Standorts in das Markenportfolio der Motel One Group ist für das kommende Jahr vorgesehen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Real-Treuhand Immobilien-Unternehmensgruppe, Julian Schramek, erklärt: „Mit Motel One konnten wir einen etablierten Betreiber für das Hotel im VIO PLAZA gewinnen. Die langfristige Partnerschaft stärkt den Standort und ergänzt den Nutzungsmix des Quartiers“.

Die im Jahr 2000 in München gegründete Hotelgruppe weitet damit ihre Präsenz in Österreich aus, wo sie bereits Häuser in Wien, Salzburg, Linz, Graz und Innsbruck betreibt. Das Objekt im Vio Plaza werde künftig unter der Kernmarke Motel One geführt. Den Gästen stehen neben den 265 Zimmern auch die Infrastruktureinrichtungen des gesamten Gebäudekomplexes zur Verfügung.
 

Das Vio Plaza ist als Mixed-Use-Komplex konzipiert und vereint Flächen für Hotel, Büro, Wohnen, Handel, Gastronomie und Dienstleistungen. Die Einzelhandelsfläche erstreckt sich über rund 10.000 Quadratmeter. Zu den gewerblichen Mietern gehören unter anderem Billa Plus, Müller, Action, Woolworth und Thalia. Ergänzt werde die Fläche durch mehrere Gastronomiebetriebe, Dienstleistungsanbieter und ein Fitnesscenter. Darüber hinaus umfasst der Gebäudekomplex rund 22.000 Quadratmeter Bürofläche sowie 166 Mietwohnungen

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Accor gliedert nach einer umfassenden Renovierung das Hotel Aeschi Interlaken in ihre Handwritten Collection ein. Das Haus mit 40 Zimmern erweitert das Schweizer Portfolio des Konzerns auf 79 Betriebe.

Die Motel One Group startet mit The Cloud One Hotels erstmals in Dresden. Das frühere Revo-Hotel Townhouse Dresden a Vagabond Club am Neumarkt wird als The Cloud One Dresden-Frauenkirche mit 95 Zimmern fortgeführt.

Der Hotelverband Deutschland fordert einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu agentischen Buchungssystemen. Hotels müssten nach Auffassung des IHA ihre eigenen Preise, Verfügbarkeiten und Direktbuchungsangebote in die neuen Systeme einspeisen können.

Die 12.18. Investment Management GmbH hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat daraufhin die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet.

Die DSR Hotel Holding führt im aja Travemünde dauerhaft einen robotergestützten Massageservice ein. Das Pilotprojekt soll ab dem ersten Quartal 2027 auf weitere Häuser der Marken aja und A-ROSA ausgeweitet werden.

Das Hilton Frankfurt Gravenbruch nimmt bis auf Weiteres keine neuen Gäste mehr auf. Das Hotel in Neu-Isenburg ist nach Angaben von Geschäftsführer Werner Kleber in einen „Notbetrieb“ gegangen. Hintergrund sind nach Recherchen der Hessenschau gesperrte Geschäftskonten infolge der EU-Sanktionen gegen den iranischen Geschäftsmann Ali Ansari.

Mit dem Leonardo Nürnberg City Center eröffnet Leonardo Hotels Central Europe sein drittes Haus in Nürnberg. Das ehemalige IntercityHotel wurde im Dezember 2025 übernommen, im laufenden Hotelbetrieb modernisiert und auf die Marke ausgerichtet.

Die Kosten für das neue Müritz-Hotel in Klink sind nach Angaben der Investoren von 50 auf 100 Millionen Euro gestiegen. Nach mehreren Verschiebungen soll das Hotel nun im Frühjahr 2027 eröffnen.

ChatGPT kann jetzt verfügbare Restaurantreservierungen von OpenTable anzeigen. Die Integration ist nach Angaben von OpenAI weltweit verfügbar und Teil eines laufenden Rollouts der neuen Reservierungssuche.

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.