München: Hyatt eröffnet im Februar drittes Lifestyle-Luxus-Hotel Andaz in Europa

| Hotellerie Hotellerie

Im Februar wird mit dem Andaz im neuen Münchener Stadtquartier Schwabinger Tor das erste 5-Sterne-Lifestyle-Hotel der Marke in Deutschland eröffnet. Das Haus gehört zur Luxusmarke Andaz der Hyatt Hotels Corporation mit Sitz in Chicago. Es ist nach Eröffnungen in London und Amsterdam erst das dritte in Europa. Verantwortlich für das Baumanagement und damit für Ausschreibung, Vergabe und Projektabwicklung zeichnet seit dem Start der Bauarbeiten 2014 die Augsburger LeitWerk AG.

Aktuell realisiert LeitWerk die finalen Abnahmen und übergibt das Hotel geschossweise an Hyatt. Feierlich eröffnet wird das direkt an der Leopoldstraße gelegene Andaz am 18. Februar 2019. Geplant sind neben 277 Design-Zimmern ein Restaurant sowie eine Cocktail-Lounge, ein 1.600 Quadratmeter großer Meeting- und Kongressbereich mit Ballsaal, ein 2.000 Quadratmeter großer Wellness- und Fitnessbereich sowie eine Skybar im 12. und 13. Obergeschoss mit Ausblicken über ganz München bis zur Alpenkette.

„Das Wort ‚Andaz‘ ist aus der Hindi-Sprache entlehnt und bedeutet ‚persönlicher Stil‘. Das Besondere an Andaz ist: Jedes Haus nimmt den Charakter seines Standortes auf, so dass keines dem anderen gleicht. Wir arbeiten daher mit Materialien, die nicht von der Stange kommen, sondern teilweise individuell gefertigt werden“, erläutert Nils Heintze, verantwortlicher Abteilungsleiter LeitWerk Hotel. So findet sich in München die bayerische Raute in nahezu allen Räumlichkeiten und in vielen der gefertigten Bau- und Designelemente wieder: eingelassen in den Steinboden der Lobby, im Diamantmuster des Parkettbodens in den Suiten, in Stoff-, Holz- und Stahldecken, den Blech-Stützpfeilerverkleidungen und den Möbeln. Der sorgsame Umgang mit den Unikaten muss seitens des Baumanagements ebenso bei der gesamten Planung und Realisierung beachtet werden wie die natürliche Veränderung von Materialien.

Eine weitere Herausforderung für Heintze und sein Team: „Wir realisieren in München 14 verschiedene Zimmertypen. Das ist im Hotelbereich ungewöhnlich, da es den kompletten Bauablauf schwierig gestaltet – insbesondere in der engen Innenstadtlage. An- und Abtransporte mussten daher sorgfältig organisiert werden, um den Verkehr auf der viel befahrenen Leopoldstraße nicht zu beeinträchtigen und den Bauablauf im Fluss zu halten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.

Arabella Hospitality übernimmt den Betrieb des neuen Hotels Moxy Munich South im Münchner Stadtquartier The Source. Die Fertigstellung des 164 Zimmer umfassenden Hauses ist für das Jahr 2028 geplant.

Auf dem Ostkinberg in Scheidegg ist ein Wellness-Hotel mit rund 120 Zimmern und Suiten geplant. Laut Allgäuer Zeitung soll es Teil der Lerch Genusswelten werden; Geschäftsführer Thomas Lerch äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem Projekt.

​​​​​​​Alle acht Seminaris-Hotels durchlaufen einen Betreiberwechsel. Vier Häuser seien bereits zum 15. September 2026 an die Belvilla Deutschland GmbH übergegangen und werden bereits als Sunday-Hotels vermarktet. Die übrigen vier sollen zum 1. Oktober folgen. Das bestätigte Seminaris auf Anfrage von Tageskarte.io.

Der Hotelverband Deutschland sieht in den neuen Booking.com-Zusagen einen Fortschritt, will ihre Wirkung aber in der Praxis prüfen. IHA-Präsident Otto Lindner stellt insbesondere Fragen zum Genius-Programm.

Die EPH Group plant im Mittelburgenland ein Fünf-Sterne-Resort mit rund 300 Betten. Der Grundstückserwerb setzt insbesondere eine rechtskräftige Baubewilligung voraus.

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.