Nassauer Hof in Wiesbaden erhält Baugenehmigung

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Die Baugenehmigung für die Revitalisierung des Hotels Nassauer Hof in Wiesbaden ist erteilt. Der Bescheid wurde Dirk Iserlohe, dem Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzenden der zukünftigen Betreiberin Hotel Nassauer Hof GmbH, ausgehändigt.

Umfang der Baumaßnahmen und Sanierung

Der Hotelkomplex, der in Teilen als Kulturdenkmal geschützt ist, soll im Zuge des Vorhabens grundlegend saniert und umstrukturiert werden. Nach Angaben der Beteiligten sieht die Planung neben der Instandsetzung auch den teilweisen Abriss sowie den Neubau bestimmter Gebäudebereiche vor.

Die Neuordnung des Hotelbetriebs betrifft laut Mitteilung das Haupthaus an der Wilhelmstraße und am Kaiser-Friedrich-Platz sowie den Nordflügel in der Webergasse. Für den Flügel an der Webergasse ist eine Aufstockung um zwei zusätzliche Geschosse vorgesehen.

Denkmalschutz und architektonische Gestaltung

Die historische Fassade des Gebäudekomplexes an der Wilhelmstraße und am Kaiser-Friedrich-Platz wird im Rahmen der Arbeiten saniert und optisch angepasst. Ein zentrales Element der Planung ist das Aufsetzen einer Glaskuppel im sechsten Obergeschoss, die nach historischem Vorbild gestaltet werden soll.

Andreas Kowol bezeichnete die Erteilung der Genehmigung als Voraussetzung dafür, dass der für das historische Fünfeck der Stadt prägende Baustein revitalisiert werden könne. Damit bleibe der Landeshauptstadt Wiesbaden an der markanten Stelle gegenüber dem Kurhaus ein architekturhistorisches Objekt erhalten.

Zusammenarbeit der Behörden und der Bauherrschaft

Bauherr Dirk Iserlohe äußerte sich nach der Übergabe zufrieden über das Erreichen dieses Schrittes und dankte den Projektbeteiligten für deren Engagement bei der Entscheidungsfindung. Die Beteiligten betonten die Bedeutung des Hauses für den Standort Wiesbaden.

Sandra Matzenauer verwies auf die Abstimmung zwischen der Bauaufsicht, der Unteren Denkmalschutzbehörde und der Bauherrschaft samt Architekten. Durch die konstruktive Zusammenarbeit hätten zielführende Lösungen für das komplexe Bauvorhaben gefunden werden können, so die Bauaufsichtsleiterin.


 

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