Neues Restaurant im Seehotel Niedernberg

| Hotellerie Hotellerie

Das Seehotel Niedernberg reagiert auf die gestiegene Nachfrage und erweitert sein kulinarisches Angebot. In der renovierten Orangerie wurde ein eigenständiges Menü-Restaurant eröffnet, das den Betrieb des bestehenden Restaurants Elies entlasten und ergänzen soll.

Funktionale Neugestaltung und verbesserte Akustik

Durch die Erweiterung stehen in der Orangerie nun 90 bis 110 zusätzliche Plätze zur Verfügung. Während im Restaurant Elies weiterhin bis zu 70 Gäste à la carte speisen können, konzentriert sich der Betrieb in der Orangerie primär auf Gäste mit gebuchten Menüs oder Arrangements. Im Zuge der Neugestaltung wurde unter der Leitung der Innenarchitektin Regina Tröber das Interieur modernisiert. Ein wesentlicher Fokus der Baumaßnahmen lag auf der Optimierung der Raumakustik. Laut Hoteldirektorin Violeta Pantic wurde ein Raum geschaffen, der trotz der hohen Decken eine angenehme Atmosphäre ohne störende Geräuschkulisse bietet und eine hohe Wohlfühlqualität vermittelt.

Flexibilität für verschiedene Veranstaltungsformate

Die Nutzung des Saals bleibt trotz der neuen Ausrichtung als Restaurant vielseitig. Durch den Einsatz mobiler Akustikwände lässt sich die Fläche flexibel unterteilen, was die parallele Nutzung für unterschiedliche Gruppengrößen und Anlässe ermöglicht. Zuvor wurde die Orangerie hauptsächlich als Frühstücksraum sowie als Bankettsaal für Hochzeiten und Events genutzt. Die Hoteldirektion betont, dass die Umwandlung eine Reaktion auf das Wachstum des Hauses auf 115 Zimmer ist. Pantic erklärt dazu, dass aus einer früheren Notlösung durch umfassende Aufwertung ein Raum entstanden ist, der heute ein Gästeerlebnis auf Augenhöhe mit dem bestehenden Restaurant bietet und damit eine konsequente Qualitätssteigerung darstellt.

Aktuelle Nutzung und kulturelle Akzente

Neben dem regulären Restaurantbetrieb dient die Orangerie derzeit auch als Ausstellungsfläche für Kunstwerke von Ulrike Seitz. Das Hotel kombiniert damit gastronomische Kapazitätserweiterungen mit gestalterischen Aspekten. Die Neugestaltung soll sicherstellen, dass das Haus mit den Bedürfnissen der Gäste wächst und gleichzeitig die betrieblichen Abläufe bei hoher Auslastung optimiert werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Minor Hotels schließt das Jahr 2025 mit einer Gewinnsteigerung von 32 Prozent ab. Trotz weitreichender Renovierungen in den Hotels und globaler Unsicherheiten sorgten Kostendisziplin und eine starke Nachfrage in Europa und Asien für ein Rekordergebnis.

Das Werzers Seehotel Wallerwirt investiert 8,5 Millionen Euro in eine strategische Neupositionierung. Durch Modernisierungen und die Erweiterung des Wellnessangebots wandelt sich das Haus am Wörthersee bis April zu einem ganzjährig geöffneten Betrieb.

Der IHA präsentiert Handlungsempfehlungen zum neuen Kurzzeitvermietung-Datenaustausch-Gesetz. Das Gesetz soll für mehr Transparenz sorgen und Kommunen dabei unterstützen, Wohnraum zu schützen und faire Wettbewerbsbedingungen im Beherbergungssektor zu schaffen.

In den aktuellen Geschäftsberichten der globalen Hotelkonzerne taucht ein neuer, gewichtiger Risikofaktor auf. Die Unternehmen warnen vor den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die bisherigen Vertriebsstrukturen. Branchenexperten, wie Marco Nussbaum, sehen darin ein deutliches Signal für eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse in der digitalen Distribution.

Das Hotel Steigenberger Camp de Mar auf Mallorca sieht sich mit wirtschaftlichen Konsequenzen durch Medienberichte über angebliche Verbindungen zum iranischen Finanzwesen konfrontiert. Das Hotel ist über einige große Plattformen derzeit nicht buchbar. Das Hotelmanagement betont die rechtliche Unabhängigkeit.

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.

Mandarin Oriental erweitert das Portfolio in Ägypten durch die Übernahme des Old Cataract in Assuan und des Winter Palace in Luxor. Erstmals bietet die Gruppe zudem eine eigene luxuriöse Flusskreuzfahrt auf dem Nil an.

Longevity ist in aller Munde – doch was steckt dahinter und wie wird das überhaupt ausgesprochen? Ein neues Symposium in Kitzbühel liefert Fakten für Hoteliers, die Langlebigkeit als Geschäftsmodell nutzen wollen.

Das Hotel EdeR FriDA in Maria Alm schließt umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen ab. Mit elf neuen Zimmern, innovativen Themenkategorien und großflächigen Erlebnisbereichen baut die Eder Collection ihr Angebot für Familien in den Alpen weiter aus.