New Yorker Design trifft auf Berliner Küche: DoubleTree by Hilton am Ku´damm eröffnet

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Nach 16-monatigen Renovierungsarbeiten hat mit dem DoubleTree by Hilton Berlin Ku'damm das erste Hotel der Marke in der Hauptstadt am Los-Angeles-Platz eröffnet. Mit 420 Zimmern, darunter 15 Suiten, sowie einer Konferenzfläche von über 800 Quadratmetern ist das Hotel eines der größten in der Stadt. Vorausgegangen war eine Franchise-Vereinbarung zwischen Hilton und dem in New York ansässigen Eigentümer Blackstone Group. Franchisenehmer und Betreiber ist Event Hotels aus Köln, die damit ihr Portfolio in Berlin auf fünf Hotels erweitern.

Was haben Alice Cooper, Marlon Brando, Luciano Pavarotti und Tina Turner gemeinsam? Sie alle logierten einst im Hotel am Los-Angeles-Platz, das 1981 eröffnete und lange Zeit eine der ersten Adressen Berlins war. Doch zu Beginn des neuen Jahrtausends war das Hotel hinter seiner gelben Fassade in die Jahre gekommen. Schließlich erwarb ein Joint Venture, bestehend aus der amerikanischen Blackstone Group und den Kölner Event Hotels, das Gebäude und begann mit einer Renovierung.

Facelifting mit Nachhaltigkeit

Die Fassade bekam ein Facelifting, der Haupteingang rückte in die Mitte, die schwarze massive Marmortreppe aus alten Zeiten wurde entfernt und der frühere Frühstücksraum wich einem Dutzend neuer Zimmer - die Innenarchitektur wurde von den New Yorker Designern Virserius komplett neu gedacht. Ihr Ansatz: Räume zu schaffen, die nicht nur ästhetisch anspruchsvoll sind, sondern den Menschen helfen, dem Alltag zu entfliehen.

Bäume zieren nun die Zimmertapete, im Konferenzraum zieht ein stilisiertes Bergpanorama die Blicke auf sich und in der Lobby führt eine neue Treppe auf eine Sitzgruppe mit einem meerblauen Teppich. Maßgeschneiderte Wandverkleidungen und Kunstwerke orientieren sich an den Jahreszeiten Berlins und sind eine Hommage an den kleinen Park vor dem Hotel und die Geschichte der Hauptstadt. 

Das hoteleigene Restaurant mit 260 Plätzen wird von Küchenchef Alexandre Castelain geleitet, der auf über 17 Jahre Erfahrung zurückblicken kann. Seine Speisekarte konzentriert sich im À-la-carte-Restaurant auf nachhaltige regionale Küche im Berliner Stil und verfolgt einen Zero-Waste-Ansatz.

Initiativen wie das Care-Komitee, das aus Mitarbeitenden der Abteilungen besteht und sich regelmäßig über die Bedürfnisse der Gäste und Mitarbeitenden austauscht, sowie gemeinnütziges Engagement vor Ort wie die Aktion "Teaching Kids to Care", die das Umweltbewusstsein von Kindern stärkt, sind Beispiele für die Bemühungen des Hotels, sich mit Gästen, Mitarbeitenden und der lokalen Gemeinschaft zu verbinden.

"Wir haben in die Gebäudestruktur stark eingegriffen und große Veränderungen vorgenommen. Wir haben ein komplett neues Hotel mit viel Licht, Platz und Raum erschaffen, das für frischen Glanz inmitten des Ku´damms sorgt. Das neue ´Place to be´ für Business- und Eventgäste sowie Städtereisende", sagt Hannes Dreher, Hoteldirektor des Hauses. "Ob der historische Breitscheidplatz, der Zoologische Garten, der Nollendorfkiez oder der Savignyplatz - unser Hotel liegt mitten im Herzen von Geschichte, Kultur und Shopping. Unsere Lage am Ku´damm ist ein Pluspunkt für viele Gäste, die Abgeschiedenheit mitten im Geschehen suchen. Unser Hauptaugenmerk ist internationales MICE-Geschäft, ob für kleinere Meetings oder zukünftige legendäre Partys, wie sie hier einst gefeiert wurden", so Dreher weiter.

So stehen insgesamt elf Veranstaltungsräume mit über 800 Quadratmetern für bis zu 500 Personen für Konferenzen und Events zur Verfügung. Die Breakout Rooms haben alle Tageslicht sowie das Foyer mit Blick auf den Los-Angeles-Platz, das auch für Kaffeepausen mit Snacks und Süßigkeiten aus der hauseigenen Patisserie genutzt wird. Energie nach der Tagung erhalten die Gäste auch im Fitnessbereich mit zwei Saunen.

Unter der Leitung von Hannes Dreher kümmern sich 80 Mitarbeitende und 15 Auszubildende um das Wohl der Gäste. Die Hälfte des Teams wurde aus "alten Zeiten" übernommen, die teilweise schon über 30 Jahre an Bord sind. Durch neue Recruiting-Wege über Social Media konnten auch viele Quereinsteiger gewonnen werden.


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