NH Hotel Group baut Premiumsegment aus

| Hotellerie Hotellerie

Die NH Hotel Group baut ihre strategische Partnerschaft mit dem Immobilienunternehmen Covivio aus und vereinbart den Betrieb von acht Luxushotels in Frankreich, Italien, der Tschechischen Republik und Ungarn. Durch die Vereinbarung erweitert die NH Hotel Group ihr Portfolio auf dem europäischen Markt um über 1.115 Zimmer in den Reisedestinationen Rom, Florenz, Venedig, Nizza, Prag und Budapest.

Covivio übernimmt die acht Häuser aus dem Boscolo-Portfolio und vereinbart mit der NH Hotel Group einen langfristigen Pachtvertrag, der ebenso einen garantierten Mindestzins wie eine Deckelung etwaiger Garantiezahlungen vorsieht. Die anfängliche Laufzeit beträgt 15 Jahre und kann nach Wahl der NH Hotel Group um mindestens weitere 15 Jahre verlängert werden. Die Transaktion wird bis voraussichtlich Ende Juni 2020 endgültig abgeschlossen sein. Die Hotels werden bei Abschluss übergeben, bis auf die im Umbau befindlichen Hotels in Florenz und Nizza, deren Übergabe im Juni 2020 beziehungsweise Januar 2021 erfolgen soll.
 

Ramón Aragonés, CEO der NH Hotel Group, sagt dazu: „Nach unserem Zusammenschluss mit Minor Hotels ist diese Transaktion ein immens wichtiger Schritt, um die Luxusmarke Anantara Hotels & Resorts in Europa auszubauen und gleichzeitig das Portfolio unserer Premiummarke NH Collection für unsere Gäste zu verstärken. Die Vereinbarung unterstreicht die seit 2014 bestehende erfolgreiche Partnerschaft zwischen Covivio und der NH Hotel Group, die bereits zu für beide Parteien vorteilhaften Deals in Deutschland und den Niederlanden geführt hat.“

Zur Kollektion zählen Namen wie das Palazzo Naiadi in Rom, das Carlo IV in Prag, das Plaza in Nizza oder das Budapester New York Palace. Sie sollen in den kommenden Monaten sukzessive unter den Marken Anantara Hotels & Resorts und NH Collection repositioniert werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.