Nichts Neues vom Müritz-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Vor einem knappen Jahr machten rund 380 Kilogramm Sprengstoff das Müritz-Hotel in Mecklenburg-Vorpommern dem Erdboden gleich. Eines der größten Ferienhotels der DDR war damit nach mehr als 40 Jahren endgültig Geschichte. Wie nun der NDR berichtet, ist die Räumung des Geländes abgeschlossen. Nur noch einige Schutthaufen sind von dem Hochhaus übriggeblieben, die als Untergrund für das künftige Hotel dienen sollen. Wann es damit losgeht, ist allerdings noch unklar. 

Eigentlich sollten die Bauarbeiten bereits im April beginnen. Doch noch liegen offenbar nicht alle Unterlagen vor. Eine Baugenehmigung gibt es laut NDR also auch noch nicht. Eine Fläche zur ausgleichenden Aufforstung wird ebenfalls noch gesucht. Baustart für das neue Hotel mit knapp 400 Betten soll im nächsten Frühjahr sein. Ob die geplante Eröffnung 2020 gehalten werden kann, ist allerdings fraglich. 

Hier noch einmal die Sprengung des Hotels im Video: 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Europäische Unterkunftsbarometer 2026 von Booking.com weist für deutsche Beherbergungsbetriebe zurückhaltendere Einschätzungen als im europäischen Durchschnitt aus. Unterschiede zeigen sich bei Auslastung, Tagessätzen und Cybersicherheit.

Auf Booking Holdings entfielen 2025 insgesamt 70,5 Prozent der deutschen OTA-Buchungen. Die HOTREC-Distributionsstudie zeigt zudem Unterschiede zwischen Individual- und Kettenhotels sowie abweichende Stornoquoten der Vertriebskanäle.

Einer der größten Insolvenzfälle der europäischen Hotellerie steht vor dem Abschluss: Bis Anfang Oktober übernehmen fünf internationale Hotelgruppen sowie weitere Investoren 154 insolvente Hotels der Revo Hospitality Group und sichern damit den Großteil der Arbeitsplätze.

Eine aktuelle Studie von HOTREC zeigt eine anhaltend hohe Konzentration im europäischen Hotelvertrieb, bei der zwei Plattformkonzerne den Markt für Online-Reiseagenturen dominieren.

Steigende Zimmerpreise reichen bei einem erheblichen Teil der Hotelbetreiber nicht aus, um den wirtschaftlichen Druck auf die Betriebe auszugleichen. Das zeigt der SELECT Hotel Operator Monitor 2026.

Das ehemalige Frauengefängnis in Berlin-Lichterfelde öffnet ab sofort seine Zellen als Boutique-Hotel für Übernachtungsgäste. Das Angebot umfasst individuell gestaltete Zimmer, Kunstausstellungen und gastronomische Bereiche.

Wenige Tage vor dem Oktoberfest sind viele Münchner Hotels noch nicht ausgebucht. Eine Tageskarte-Stichprobe bei Booking.com zeigt zudem 167 Unterkünfte, die am 15. September noch für die komplette Wiesn vom 19. September bis 4. Oktober durchgängig buchbar waren.

Das erst im Juni eröffnete Hotel Gołębiewski im polnischen Pobierowo hat im Juli und August 88.162 Übernachtungen registriert. Unter den ausländischen Gästen stellten Deutsche mit rund 1.300 Besuchern die größte Gruppe.

Wyndham erweitert Dolce Hotels & Resorts um die neue Marke Dolce Nova. Das Konzept sei von der italienischen Lebensart "il dolce far niente" inspiriert, dem „süßen Nichtstun“, und zielt auf eine bewusstere Art des Reisens ab.

Das Salzburger Hotel Goldener Hirsch hat sein mit einer Haube prämiertes Restaurant Herzl nach einem Umbau in vergrößerte Räumlichkeiten verlegt und bietet nun mehr Sitzplätze bei unveränderter Speisekarte.