NRW-Datenschutzbeauftragte warnt vor Betrug mit Hoteldaten

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Die nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Bettina Gayk warnt vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Hotelbuchungsdaten. Anlass sind Meldungen aus Mecklenburg-Vorpommern, wo der dortigen Datenschutzbehörde in den vergangenen Wochen ungewöhnlich viele solcher Fälle gemeldet wurden.

Nach Cyberangriffen auf Buchungsportale gelangten Kriminelle demnach an Gästedaten von Hotels, Campingplätzen und Ferienwohnungen. Offenbar flossen Stamm- und Buchungsdaten ab, in einzelnen Fällen auch Bank- und Zahlungsdaten. Mit den erbeuteten Informationen versuchen die Täter nun, an Geld zu kommen, hieß es in der Mitteilung.

«Auch in NRW hat es immer wieder solche Betrugswellen gegeben», sagte Gayk. Einige Cyberkriminelle hätten sich auf die Tourismusbranche spezialisiert. Urlauber sollten überall und jederzeit wachsam sein.

Misstrauen sei etwa angebracht, wenn vermeintliche Unterkünfte per E-Mail oder Messenger zur Verifizierung von Kreditkartendaten aufforderten. Die Nachrichten könnten echten Mitteilungen zum Verwechseln ähnlich sehen. Häufig werde zu schnellem Handeln aufgefordert und so Zeitdruck aufgebaut. Wer Zweifel habe, solle der Sache nachgehen und bei der Unterkunft anrufen, riet Gayk. (dpa)


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