Numa Group setzt Wachstumskurs fort

| Hotellerie Hotellerie

Die Numa Group hat in 2023 ihren Expansionskurs fortgesetzt und die Präsenz in den Kernmärkten Deutschland, Italien und Spanien ausgebaut. Darüber hinaus wurden in den letzten 12 Monaten neue Märkte eröffnet. Die Gruppe expandierte in Norwegen, Portugal, Belgien, Tschechien und in der Schweiz.

„Numa bietet mit seinem hochtechnologisierten Konzept insbesondere in Bezug auf Objekte im Eigenbetrieb eine professionelle Investmentlösung für den fragmentierten europäischen Gastgewerbemarkt. Wir sind mit Numa in den letzten Monaten konsequent in Bestlagen der neuen Märkte expandiert und bleiben auch im aktuellen Marktumfeld für das verbleibende Jahr sehr optimistisch. So planen wir massive Erweiterungen in den bestehenden Märkten und werden Numas Präsenz neu auch in Frankreich, Großbritannien, Irland und in den nordischen Ländern ausbauen“, erklärt Christian Gaiser, CEO der Numa Group.

„Wir beobachten, dass die Institutionalisierung des Segments Boutique-Apartments weiter zunimmt. Das digitale Numa-Konzept ist im Gegensatz zur klassischen Hotel- und Serviced Apartmentbranche deutlich resilienter gegenüber makroökonomischen Einflüssen. Wir konnten in den vergangenen, herausfordernden Jahren wiederholt unter Beweis stellen, dass wir in der Lage sind auf unterschiedliche Marktlagen frühzeitig zu reagieren. Das macht unser Geschäftsmodell insbesondere für professionelle Investoren sehr attraktiv“, sagt Dimitri Chandogin, Geschäftsführer der Numa Group.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.