Numa übernimmt Betrieb des aktuellen Novotel Suites-Hotels in Hamburg

| Hotellerie Hotellerie

Das bisher von der Accor-Gruppe als Novotel-Suites-Hotel betriebene Hotel wird zukünftig das bislang größte Objekt im Portfolio der Numa-Gruppe. Das Haus im Stadtteil St. Georg verfügt derzeit über 370 Betten verteilt auf 185 Zimmer.

In den kommenden Monaten wird das Gebäude umgestaltet und repositioniert. Hierfür wurde mit Patrizia ein langfristiger Mietvertrag vereinbart. Die 185 Apartments verfügen über eine durchschnittliche Fläche von rund 30 Quadratmetern und sollen eine „Numa typische urban-moderne Design-Ausstattung“ erhalten. Im Gebäude befinden sich darüber hinaus Gemeinschaftsflächen. Die Eröffnung ist für das 2. Quartal 2024 geplant.

Vincent Lampe, Transaction Lead für Value-Add Hospitality Acquisitions DACH bei Patrizia, kommentiert: „Als institutioneller Investor der ersten Stunde im Wohnungssektor ist Patrizia stolz immer wieder neue Bereiche des Marktes zu finden, die es uns ermöglichen unsere alternative Wohnstrategie zu erweitern. Serviced Apartments haben sich unter dem Druck der Covid-19-Pandemie im Vergleich zur klassischen Hotellerie als äußerst widerstandsfähig erwiesen. Wir sind überzeugt, dass dieser innovative Ansatz des Wohnens in den kommenden Jahren in ganz Europa eine starke Nachfrage insbesondere von jungen Berufstätigen und digitalen Nomaden erfahren – und so weiter wachsen wird."

Mit dieser Übernahme könne Patrizia ein klassisches Gastgewerbekonzept durch zukunftssichere, technologieorientierte Serviced-Apartment-Angebote ersetzen, wobei Numa in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehme, so Lampe. Die Zusammenarbeit mit Numa werde ein hochwertiges, kundenorientiertes Produkt mit schlankeren Betriebskostenstrukturen und einem flexibleren Geschäftsmodell in einem wichtigen europäischen Wachstumsmarkt schaffen.

Dimitri Chandogin, Geschäftsführer der Numa Group, erläutert: „Mit diesem weiteren Standort in Hamburg können wir unser Angebot an hochwertigen, vollständig digitalisierten Numa-Hotels auch in der Elbmetropole deutlich ausbauen. Der Abschluss des Mietvertrags und die darauffolgende Inbetriebnahme eines derart großen Objekts ist ein weiterer Meilenstein für Numa und unterstreicht die Institutionalisierung des Segments alternativer Unterkünfte und der Assetklasse Commercial Living. Das Vertrauen von Patrizia bestätigt unser Konzept einer zeitgemäßen und nachgefragten Alternative zum klassischen Hotel, das von Veränderungen im Konsumverhalten als Megatrend und einer allgemeinen Erholung nach der Pandemie profitiert.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm plant bis Ende 2026 insgesamt 29 neue Zimmer und Suiten sowie weitere Spa- und Rückzugsbereiche. Die drei Geschwister an der Spitze des Hauses erläutern im Interview, wie sie ihre Aufgaben verteilen und Entscheidungen über den Ausbau treffen.

Imlauer investiert nach eigenen Angaben weitere 20 Millionen Euro in Schloss Pichlarn im steirischen Ennstal. Mit einem neuen Bereich für Erwachsene soll die gesamte Spa-Fläche auf rund 8.500 Quadratmeter wachsen.

Der Karmeliterhof in Boppard wird neues Mitglied bei Romantik Hotels & Restaurants. Das inhabergeführte Haus liegt in der Altstadt von Boppard im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und verfügt über zehn Studios, Suiten und Apartments.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2026 in Mainz haben 51 Nachwuchskräfte aus dem Gastgewerbe um die Titel in drei Ausbildungsberufen gekämpft. Bayern gewann die Mannschaftswertung.

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.