Palazzo Venezia: Meliá International eröffnet Hotel in historischem Gebäude in Mailand

| Hotellerie Hotellerie

Meliá Hotels International und Generali Real Estate geben bekannt, dass sie bei einem Projekt in Mailand zusammenarbeiten werden: Ein neues Gran Meliá Hotel wird 2023 im Stadtzentrum der Modemetropole Mailand eröffnen.

Das 5-Sterne-Hotel wird das Ergebnis der Restaurierung des historischen Palazzo Venezia sein, eines der bekanntesten Gebäude auf der Piazza Cordusio. Das Gebäude verdankt seinen Namen den venezianischen Wurzeln von Generali, dem größten italienischen Versicherungskonzern: Es wurde im späten 19. Jahrhundert vom Architekten Luca Beltrami entworfen und dann von der Generali-Gruppe als Hauptsitz in Mailand ausgebaut. Es beherbergte die Büros des Unternehmens bis zu deren Umzug in den Generali-Tower.

Das neue Gran Meliá Milano richtet sich sowohl an Freizeit- als auch an Geschäftsreisende. Nach der Renovierung wird das Gebäude seine historische Fassade bewahren und 70 Zimmer beherbergen. Das Hotel wird ein neues Mitglied der Gran Meliá-Familie sein. In Italien betreibt das Unternehmen bereits Hotels unter drei seiner Marken: Das Meliá Milano, das ME by Meliá Milano Il Duca und das INNSIDE Milano Torre Galfa. Über die Mailänder Hotels hinaus verfügt das Unternehmen über weitere Häuser in Rom und Genua.

"Italien ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt und es ist ein Privileg für uns, außergewöhnliche Hotels wie das Gran Meliá in Mailand anbieten zu können, die unserer Marke einen noch größeren Bekanntheitsgrad verleihen", kommentiert Gabriel Escarrer, Vizepräsident und CEO des Hotelunternehmens, der auch versichert, dass "wir dank unserer Bestrebungen, die Qualität unseres Portfolios zu erhöhen, Meliá in der bestmöglichen Verfassung sein wird, um bei dem zu erwartenden Aufschwung wettbewerbsfähig zu sein."

»Mit dieser wichtigen Investition bestätigen wir unser Vertrauen in die Stärke Mailands und seine Rückkehr unter die wichtigsten Geschäfts- und Reiseziele nach der Pandemiekrise", kommentierte Aldo Mazzocco, CEO von Generali Real Estate. "Als langfristiger Investor haben wir uns für einen erstklassigen und zukunftsorientierten Partner wie Meliá entschieden, der 'mediterrane' Wurzeln und Stil mit uns teilt. Eine elementare Voraussetzung, um eines unserer ikonischen Gebäude zu erhalten und dabei in ein Hotel der Spitzenklasse zu verwandeln.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.