Pandox investiert zweistelligen Millionenbetrag in Hotel Berlin, Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Nach über vier Jahren und einem Investment im zweistelligen Millionenbereich durch den Eigentümer Pandox AB, einem der führenden schwedischen Hotelimmobiliengesellschaften, sind die Umbauarbeiten des Hotel Berlin, Berlin abgeschlossen.

Mit dem Umbau hat das Hotel sich neu erfunden und einen zeitgenössischen Mix geschaffen, der sich als idealer Standort für Workshops und Tagungen anbietet. Im nächsten Monat öffnet dann auch „Lütze“, das neue Gastronomiekonzept, und bietet einen neuen lokalen „Hang-out für den Kiez“, wie das Hotel sagt.

Das 'Hotel Berlin' eröffnete 1958 in einer Trümmerwüste am Berliner Lützowplatz. In der „Insel der Freiheit“, wie West-Berlin damals genannt wurde, galt das Hotel mit der angesagten Gastronomie als Vorreiter seiner Art. Staatschefs und berühmte Gäste gaben sich die Klinke in die Hand. 

Die Zimmeranzahl hat sich in den letzten 64 Jahren von 264 auf 701 erhöht. Event- und Gastronomiebereiche sind hinzugekommen, ein Fitness- und Spabereich bieten den Gästen einen großzügigen Komfort. Was von damals geblieben ist, ist der Anspruch, neben dem internationalen Publikum ein Anlaufpunkt für Berliner zu sein.

Diesen Monat öffnet die Gastronomie Lütze im Herzen des Hauses mit Außenbereich und innovativem kulinarischen Konzept.

Das Interior Design des Hotels wurde vom berühmten schwedischen Architektenbüro Kanozi Design umgesetzt. Die Gäste erwarten helle und offene Räume mit urbanen Möbeln und internationalem Flair. 500 Berliner Zimmerhosts haben den Zimmern zusätzlich ihre persönliche Note gegeben. Im Eingangsbereich des Hauses am Lützowplatz betritt man eine moderne Hotelwelt, die stilvollen Raum bietet für beruflichen und privaten Austausch. Auf einem 35 qm großen digitalen Screen, der die Lobby umrundet, präsentieren sich Berliner Künstler.

Die 4.000 qm Eventfläche setzen sich aus 46 klimatisierten Veranstaltungsräumen zwischen 21 qm und knapp 550 qm Fläche mit modernster technischer Ausstattung zusammen. Corporate Identity auf dem großen Screen in der Lobby oder ein Auto an die Decke hängen? Alles kein Problem im neuen Hotel Berlin, Berlin. Die Konferenzräume sind ausgestattet mit digitalen Flipcharts, Soundbars, Laserbeamern, schnellem stabilem W-Lan und anderen technischen Highlights. Alles innovativ zu bedienen und kompatibel mit den gängigen Endgeräten. Die perfekten Serviceleistungen runden die Event- und Konferenzplanung im modernen neuen Hotel Berlin, Berlin ab.

Das Food- und Beverage-Konzept hat sich weiterentwickelt. Der Frühstücksbereich, der aus mehreren einzelnen, modern gestalteten Themenräumen besteht, bietet 365 Hotelgästen Platz. Lunch können Tagungsteilnehmer im neuen Restaurant Lütze einnehmen. Das kulinarische Konzept wird zeitgemäß und nachhaltig umgesetzt; viele vegetarische und vegane Gerichte sowie lokale Produkte sind wichtige Teile des Angebots.

 

Für mehr Nachhaltigkeit arbeiten das Hotel außerdem mit der Firma ‚Too Good to Go’ zusammen um Lebensmittel vor der Verschwendung zu retten. Mit der digitalen Lösung Winnow arbeitet das Hotel daran die Müllvermeidung in allen Küchenprozessen zu optimieren. Hier konnten bereits beachtliche Erfolge eingefahren werden.

Vor fünf Jahren investierte die Pandox AB in eines der größten privatwirtschaftlichen Community Projekte Berlins. Mit You, Me & Berlin wurden 500 Berliner gesucht und eingeladen, Gastgeber zu werden. Ihre eigene Kiezgeschichte prägt nun 500 der 701 Zimmer des Hotel Berlin, Berlin. Die Porträts und Insidertipps der besonderen Gastgeber sind seither in den renovierten Zimmern zu finden.

Ein weiteres Highlight sind die über 900 Türen aus Berliner Altbauten, die als Kopfteil der Betten umfunktioniert wurden. Die berühmtesten stammen aus dem ehemaligen Adelshotel, dem heutigen Cumberland Haus am Berliner Ku’Damm (ca. 1907) und dem Grand Hotel am Steinplatz Berlin Charlottenburg (ca. 1913).

Geleitet wird das Hotel von General Manager Jan Henningsen. Henningsen hat mit einigen der weltweit bekanntesten Lifestyle-Hotelmarken und Unternehmen in Europa und den USA zusammengearbeitet. Der gebürtige Norddeutsche ist für seine Leidenschaft als Gastgeber, seine Innovationsfreude sowie für seine moderne Mitarbeiterführung bereits bestens bekannt.

Er startete erst im September dieses Jahres. Seine oberste Priorität für die neue Aufgabe formuliert Henningsen so: „Für mich geht es darum, den Gemeinschaftssinn des Hotels Berlin, Berlin weiter auszubauen: bestehende Beziehungen zu Partnern und Gastgebern zu stärken und neue Freundschaften zu schließen. Ich kann es kaum erwarten.”

Pandox ist eine der führenden Hotelimmobiliengesellschaften in Europa. Das Unternehmen konzentriert sich auf große Hotels mit Schwerpunkt auf Freizeit- und Geschäftsreisende. Pandox besitzt derzeit 157 Hotels in 15 Ländern mit rund 35.000 Zimmern. Das Geschäftsmodell von Pandox ist in zwei verschiedene Kategorien unterteilt: Die erste konzentriert sich auf das Immobilienmanagement, einschließlich der langfristigen Verpachtung von Hotels und des Besitzes der meisten Hotelkomplexe auf dem Markt. Die zweite Kategorie ist das Management des kommerziellen Betriebs, das den Betrieb der Hotels, die Pandox besitzt, umfasst.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.