Platzl Hotels machen junge Talente zu Küchenchefs auf Zeit

| Hotellerie Hotellerie

Früh übt sich, was ein Meister werden will – frei nach Schillers Helden-Motto haben die Platzl Hotels zwei Nachwuchs-Talenten große Verantwortung übertragen. Koch-Azubi im zweiten Lehrjahr, Oskar (26 Jahre), und Dualer Student für Culinary Management, Tim (26 Jahre), durften sich im Dezember 2023 und Januar 2024 als Küchenchefs auf Zeit beweisen.

Beide hatten bereits im Laufe von Ausbildung und Studium viel Verantwortungsbewusstsein und organisatorisches Talent gezeigt und nahmen das Angebot, gemeinsam Interims-Küchenchefs zu werden, gerne an. „Tim ist bereits ausgebildeter Koch und hat durch sein duales Studium mittlerweile einiges an betriebswirtschaftlichem Wissen gesammelt“, sagt Sophia Frei, Leiterin Employer Branding, Learning & Development der Platzl Hotels. „Oskar ist ein großartiger Auszubildender, der bei Events schon unter Beweis gestellt hat, dass er Verantwortung übernehmen und ausgezeichnet organisieren kann.“

Groß denken lernen durch herausfordernde Aufgaben

Auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden beide mit einem detaillierten Einarbeitungsplan, der unter anderem eine Einführung in das Bestellwesen umfasste, genauso wie die Einarbeitung in das Dienstplanprogramm, Gespräche mit dem Event Sales Team sowie der Frühstücks- und Bankettküche.

„Es war sehr spannend, die organisatorische Ebene zu sehen und sich jeden Tag neuen Herausforderungen zu stellen“, sagt Tim. Oskar hingegen „gefiel besonders das Organisatorische, das Planen und Koordinieren. Außerdem fand ich das Kochen in großen Mengen sehr interessant.“

Begleitet wurden beide während ihrer Zeit als Küchenchefs von Operations Managerin Katharina Kramer. Nach Abschluss ihrer anspruchsvollen, aber auch bereichernden Zeit als Interims-Küchenchefs können sich beide gut vorstellen, später einmal dauerhaft in dieser Position zu arbeiten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.