Premier Inn veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht für Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht in diesem Jahr mit Schwerpunkt auf sein deutsches Geschäft veröffentlicht. In ihrem ESG-Report (PDF) stellt die Hotelkette ihre Visionen, strategischen Ziele und Fortschritte in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social and Governance) dar. Das erklärte Ziel: Netto Null bis 2040 zu erreichen und Einwegplastik bis 2025 vollständig aus den Hotels zu verbannen.

„Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir mit Blick auf unsere ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele wichtige Fortschritte erlangt, wissen aber auch, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben“, so Khadija Brémont, Director of M&A and CSR (Corporate Social Responsibility) bei Premier Inn Deutschland. „Beispielsweise konnten wir unsere Kohlenstoffintensität gemäß Scope 1 und 2 gegenüber dem Ausgangsjahr 2016 um 52,5 Prozent verringern, was uns mit Blick auf unsere Netto-Null-Strategie bis 2040 ein gutes Stück voran bringt. Spürbare Auswirkungen zeigt auch unser soziales Engagement zugunsten von Children for a better World – durch unsere Spenden konnte unsere Partnerorganisation im vergangenen Jahr rund 200.000 warme Mahlzeiten für arme Kinder bereitstellen.“

Premier Inn verfolgt seine Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen des konzernweit verankerten „Force for Good“-Programms. Um als „Kraft für das Gute“ zu wirken, hat das Hospitality-Unternehmen eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, Kooperationen vereinbart und Prozesse implementiert, die dabei helfen, die Umwelt zu schützen sowie das Leben und Arbeiten der Menschen ein wenig besser zu gestalten:

  • Premier Inn Deutschland verwendet in sämtlichen Hotels nachhaltig produzierte Bettwäsche und Handtücher, die das staatliche Textilsiegel „Grüner Knopf“ führen.
  • Alle PI-Häuser verwenden zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien.
  • Ein Viertel aller Premier Inn-Hotels in Deutschland ist mit Ladestationen für Elektroautos ausgestattet.
  • Neun PI-Häuser haben die vom Deutschen Seminar für Tourismus Berlin e. V. verliehene und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Zertifizierung „Reisen für Alle“ erhalten, die spezifische Standards für Barrierefreiheit definiert.
  • Acht Premier Inn-Hotels sind mit den Nachhaltigkeitszertifikaten (BREEAM, DGBNB, LEED) ausgezeichnet.
  • Alle PI-Hotels verzichten beim Frühstücks-Buffet (Marmelade, Honig, Joghurt, etc.) auf unnötiges Plastik und verwenden stattdessen Porzellanschalen und recyceltes Papier.

Den aktuellen ESG-Report haben Whitbread und seine Konzerntochter Premier Inn gemäß internationaler Rahmenwerke verfasst, darunter das Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und die Task Force on Climate Related Financial Disclosures (TCFD). Darüber hinaus hat Whitbread der Science Based Targets-Initiative (SBTi) Zielvorgaben zur Validierung vorgelegt und verfügt über unabhängige Ratings wie das Klima-Rating des Carbon Disclosure Project (CDP).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.