Privathotels Dr. Lohbeck wollen bis 2028 auf 30 Hotels wachsen

| Hotellerie Hotellerie

Die Privathotels Dr. Lohbeck wollen ihr Portfolio in Deutschland und Österreich von derzeit 25 auf 30 Hotels bis 2028 erweitern. Das geht aus einer Veröffentlichung vom 20. Oktober 2026 hervor. Für das Jahr 2026 strebe die Gruppe mit 100 Millionen Euro Umsatz eine neue Umsatzbestmarke an.

Das Wachstum solle künftig auch über Pachtverträge vorangetrieben werden. Bislang befänden sich sämtliche Hotels im Eigentum der Familie Dr. Lohbeck und würden durch eine eigene Betreibergesellschaft geführt. Die bestehende Owner-Operator-Strategie solle damit ergänzt werden.

Die Gruppe richtet ihren Expansionsfokus auf Deutschland und Österreich

Der Fokus in Deutschland und Österreich bleibe auf etablierte Hotels mit vier Sternen und mehr sowie mindestens 50 Hotelzimmern gerichtet.

Seit 2024 sei das Portfolio um drei Häuser gewachsen: das Naturparkhotel Adler in Sankt Roman, das Hotel Sonne Baiersbronn und das Hotel Schwarzmatt in Badenweiler. Das familiengeführte Unternehmen begehe 2028 sein 50. Firmenjubiläum.

Zum internationalen Geschäft zählt die Veröffentlichung außerdem das Engagement in Florida. Dort umfasse das US-Geschäft fünf Franchise-Hotels der Marke Holiday Inn Express von IHG sowie ein Choice Hotel.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.

Sachsen-Anhalts Gasthöfe meldeten im August 2026 einen Rückgang der Gästeankünfte um 20,2 Prozent und der Übernachtungen um 13,8 Prozent. Hotels garnis verzeichneten dagegen als einzige Betriebsart innerhalb der Hotellerie bei beiden Kennzahlen Zuwächse.

IHG meldet erstmals mehr als 1.000 eröffnete Hotels in Europa. Deutschland ist mit 198 eröffneten Häusern und 54 weiteren Projekten nach Unternehmensangaben der zweitgrößte europäische Markt.

Accor meldet für Deutschland eine wieder positive Nachfrage im Sommer und ein hohes einstelliges RevPAR-Wachstum im September. Konzernweit hebt die Hotelgruppe die Untergrenze ihrer Ergebnisprognose für 2026 an.

Die Hotelstars Union fordert die EU-Kommission auf, einen Sterneabgleich in mögliche Abhilfemaßnahmen oder Verpflichtungszusagen im Verfahren gegen Booking.com aufzunehmen. Der Plattform bietet sie die Anbindung an ihre offiziellen Klassifizierungsdaten kostenfrei an.

Motel One eröffnet das Frankfurt-Riverside in einem ehemaligen Flemings Hotel. Das Haus gehört zu sieben übernommenen Standorten in Deutschland und Österreich und wurde mit Bezügen zum Osthafen und zur Frankfurter Streetart-Szene neugestaltet.

Der Immobilienkonzern Covivio erwartet durch eine neue Betreiberstruktur für sechs deutsche Hotels jährliche Einsparungen von drei Millionen Euro. Das Management habe die Gesellschaft im dritten Quartal an Radisson und Odyssey übertragen.

Die EU-Kommission untersucht den Umgang von Booking.com mit betrügerischen Angeboten, Phishing und bezahlten Platzierungen. Das Unternehmen erklärt, uneingeschränkt mit der Behörde zusammenzuarbeiten.

Das Jakobsberg Nature Resort hat seine offizielle Eröffnung nach umfassender Neugestaltung gefeiert. Rund 150 Gäste besichtigten das Hotel mit 86 Zimmern und Suiten, zwei Restaurants, Spa-Bereich und Golfplatz.

Leonardo Hotels Central Europe übernimmt zwei Hotels in Regensburg und Kiel. In Magdeburg wurde ein ehemaliges IntercityHotel modernisiert und unter neuem Namen wiedereröffnet.