Reeperbahn: Hotel Monopol wird abgerissen – Neubau mit Pool und Rooftop-Bar geplant

| Hotellerie Hotellerie

[Bild: Thüs Farnschläder Architekten]

Das Hotel Monopol an der Reeperbahn soll einem Neubau weichen, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.

Hoteleigentümer Andreas Fraatz plant anstelle des Gebäudekomplexes aus den 1950er-Jahren ein neues High-End-Hotel mit 184 Zimmern. Der Neubau soll einen neuen „Hotspot“ auf dem Kiez schaffen.

Besonderheiten sind eine öffentlich zugängliche Rooftop-Bar mit großer Terrasse und Blick über die Reeperbahn bis zum Hafen sowie ein exklusiver Pool- und Chill-out-Bereich für Hotelgäste auf dem Dach.

Für den Entwurf ist das Hamburger Architekturbüro Thüs Farnschläder verantwortlich. Architekt Axel Farnschläder erklärte dem Abendblatt, die blau glasierte Klinkerfassade werde ein „architektonisches Alleinstellungsmerkmal“ schaffen. Das Gebäude soll besonders energieeffizient werden – mit einem Eisspeicher-System, Wärmepumpen und einer Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach.

Das Grundstück reicht bis in die Detlev-Bremer-Straße, wo zusätzlich ein Wohngebäude entstehen soll.

Das aktuell verpachtete Hotel Monopol wird Ende 2026 schließen, wie das Immobilienportal "Thomas Daily" berichtet. Der Startschuss für die Projektentwicklung ist Anfang 2027 geplant.

Beim Bezirksamt Hamburg-Mitte läuft derzeit ein Vorbescheidsverfahren, das die rechtlichen Grundlagen für den Neubau klären soll. Nach Informationen des Abendblatts gilt es als wahrscheinlich, dass der Bezirk grünes Licht gibt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.