Relax-Guide: Die besten Wellnesshotels 

| Hotellerie Hotellerie

Der neue Relax-Guide ist erschienen. Nur 12 Prozent der rund 1.300 getesteten Häuser konnten dabei mit zumindest einer Lilie ausgezeichnet werden. „So wenige waren es noch nie“, sagte Herausgeber Christian Werner. Gleich elf Häuser mussten in der 2019-Ausgabe einen Totalverlust ihrer bisherigen Lilie(n) hinnehmen. „Das sind erheblich mehr als in den vergangenen Jahren“, sagte Werner. Nur 158 Häuser entsprachen den Testkriterien und wurden mit zumindest einer Lilie zertifiziert.

Insgesamt überprüften die anonymen Tester 1.325 Hotels. 32 davon konnten besser bewertet werden als im Vorjahr, 47 hingegen schlechter. Überraschung gab es bei den Top-Betrieben (drei und vier Lilien): Sie konnten ihre Position ausnahmslos behaupten. „Das zeigt“, freute sich Werner, „dass hier ständig Verbesserungen vorgenommen werden und sich die Guten immer weiter von den Minderleistern absetzen.“ Die Preise aller Hotels mit Wellnessangebot stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,71 Prozent und liegen daher deutlich über der Inflationsrate.

30 Neueröffnungen stehen 27 Häusern gegenüber, die im Beobachtungszeitraum schließen mussten. Werner: „Insgesamt wurden damit in den vergangenen fünf Jahren mehr als 100 Wellnesshotels geschlossen.“ Die meisten neuen Hotels liegen, wie schon in den Vorjahren, wieder in Bayern (8) und in Baden-Württemberg (7). In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland gibt es hingegen keinen einzigen neuen Betrieb. Und keiner der Newcomer erreichte aus dem Stand zumindest eine Lilie.

„Wiederum haben wir alle Hotels kritisch unter die Lupe genommen“, resümierte Werner. „Wir haben wieder Liegen gezählt, Spa-Flächen vermessen, Poolwasser und vieles andere überprüft, alle Daten abgeglichen und die einzelnen Häuser nach einem klaren Schema bewertet.“ All das passiert beim Relax Guide übrigens von Anfang an vollkommen unabhängig und ganz auf eigene Kosten. „Nur so können wir unabhängig berichten und ungeschminkte Kritik äußern“, unterstrich der Herausgeber.

Vier Lilien, 20 Punkte: 

Dier Lilien, 19 Punkte: 

Drei Lilien, 18 Punkte

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.