Revenue Management Systeme: Ertragsgenerator in schwierigen Zeiten

| Hotellerie Hotellerie | Anzeige

Wie automatisierte Revenue Management Systeme helfen, die Auswirkungen von Inflation und Kostendruck zu minimieren.

Die gute Nachricht zuerst: Mit dem Nachlassen der Corona-Pandemie und dem Wegfall fast aller Schutzmaßnahmen verzeichnen Hotellerie und Gastronomie in Deutschland wieder steigende Umsätze. Laut Statistischem Bundesamt lagen diese 2022 voraussichtlich real um 47 Prozent höher als 2021. Nominal betrug der Zuwachs sogar 57 Prozent.

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Denn die zehn Prozent Differenz zwischen dem nominalen und dem realen Ergebnis spiegeln die aktuellen inflationsgetriebenen Kostensteigerungen wider, die die Umsatzsteigerungen aufzufressen drohen. So überrascht es nicht, dass trotz verbesserter Aussichten immer noch mehr fast 27 Prozent der Hoteliers und Gastronomen mit Sorge in die Zukunft blicken. Das hat eine Umfrage des Dehoga ergeben. Für mehr als 80 Prozent der Unternehmen sind die gestiegenen Energiekosten die größte Herausforderung, gefolgt von den hohen Ausgaben für Lebensmittel (73 Prozent) und Personal).

Wie RMS helfen, Kostensteigerungen auszugleichen

Unsichere Zeiten also für Hotel- und Gaststättenbetreiber, die von der Inflation gleich doppelt in die Zange genommen werden: durch steigende Kosten sowie durch eine unsichere Nachfrageentwicklung und immer kurzfristigere Buchungszeiträume. Was ist zu tun? Wie können die Betriebe die Kostensteigerungen ausgleichen? Und wie können sie neue Einnahmequellen generieren?

In dieser Situation können automatisierte Revenue Management Systeme (RMS) als „Ertragsretter“ unterstützen, indem sie helfen, Umsätze zu maximieren, Kosten zu optimieren und die betriebliche Effizienz zu steigern. Dafür sammeln und analysierten die Systeme enorme Datenmengen: unter anderem zu wichtigen KPI, sowie Informationen zu Kunden, Zimmerkategorien, durchschnittlichen Tagesraten, Reisetrends, regionalen Veranstaltungen, Online-Bewertungen, Marktentwicklungen und Mitbewerbern.  Mithilfe fortschrittlicher Algorithmen, Künstlicher Intelligenz und Machine Learning erstellen sie daraus in Echtzeit Prognosen zu Trends, zur erwarteten Nachfrage und Auslastung – und das schneller und valider als je zuvor.

Strategischer und vorausschauender agieren

Diese datenbasierten Entscheidungshilfen ermöglichen es Hotelmanagern flexibler, strategischer und vorausschauender zu agieren, zum Beispiel indem sie Personal, Heizung, Klimatisierung, Beleuchtung, den Lebensmittelbedarf und andere Ressourcen an die prognostizierte Nachfrage anpassen. Mehr noch: Leistungsfähige RMS-Lösungen automatisieren die Aufgaben von Vertrieb und Revenue Management. Auf Grundlage der prognostizierten Nachfrage berechnen sie automatisch für alle Produkte und Zimmerkategorien die profitabelsten Preise – und das individuell für jeden Kundentyp und jede Aufenthaltsdauer. Durch intelligente Verknüpfung vielfältiger Daten entwickeln sie Strategien, etwa für Überbuchungen, Upselling- und Gruppenangebote, und geben wichtige Anstöße für Marketing und Werbung. Auf diese Weise tragen automatisierte RMS nicht nur dazu bei, die Auswirkungen von Inflation und Kostendruck zu minimieren. Sie bieten auch eine wertvolle Unterstützung, wenn es darum geht, Auslastung, Umsatz und Ertrag in der Hotellerie zu maximieren.

 „Erfolgreiches Revenue- oder Ertragsmanagement bedeutet, das richtige Produkt zum optimalen Preis zum richtigen Zeitpunkt über den optimalen Kanal an den wertvollsten Kunden zu verkaufen“, erklärt Silvia A. Mayer, Sales Director für die Region DACH beim RMS-Anbieter IDeaS. „Genau das leisten hoch performante Lösungen, wie wir sie anbieten. Laut Studien ermöglichen sie REvPar-Steigerungen zwischen sieben und 20 Prozent. Die Profitspanne steigt damit in der Regel um zwei bis sieben Prozent.“

Über IDeaS

IDeaS, ein SAS-Unternehmen, ist der weltweit führende Anbieter von Revenue-Management-Software und -Dienstleistungen. Durch die Kombination von Branchenkenntnis und innovativer Datenanalysetechnologie schafft IDeaS ausgefeilte und dennoch einfache Wege, um Revenue Leaders mit präzisen, automatisierten Entscheidungen zu versorgen, denen sie vertrauen können. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung liefert IDeaS Revenue Science für mehr als 22.000 Hotels in 152 Ländern. www.ideas.com.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.