Ringhotels wachsen zum Jahresbeginn

| Hotellerie Hotellerie

Die Ringhotels verzeichnen zwei Neuzugänge. Mit dem Neustädter Hof in Schwarzenberg und dem Waldkater in Rinteln baut der Verbund seine Präsenz im Erzgebirge sowie im Weserbergland aus. Beide Betriebe werden von jungen Gastgebern geführt, was die Kooperation als Signal für die Zukunft der privaten Hotellerie wertet.

Fokus auf Natur- und Aktivtourismus im Erzgebirge

Das Ringhotel Neustädter Hof befindet sich in Schwarzenberg. Die Lage im UNESCO-Welterbe Erzgebirge zielt vor allem auf Wanderer und Radfahrer ab, da das Wegenetz bis nach Tschechien reicht. Die Ausstattung des Hauses umfasst neben einem Restaurant und einem Biergarten mit regionaler Küche auch einen Wellnessbereich unter dem Namen Erzalm-Sauna. Durch diesen Beitritt verstärkt Ringhotels die regionale Abdeckung in Sachsen.

Expansion in das Weserbergland

Zweiter Neuzugang ist das Ringhotel Der Waldkater, das oberhalb von Rinteln in Niedersachsen liegt. Das Hotel positioniert sich als Ausgangspunkt für den Tourismus entlang der Weser. Zum Angebot des Hauses gehören eine Gaststube mit saisonalen Menüs sowie ein Saunabereich. Wie auch das Haus in Schwarzenberg setzt dieser Betrieb auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und einem Fokus auf Aktivurlauber in Wald- und Hügellandschaften.

Unterstützung für junge Generation von Privathoteliers

Ein zentraler Aspekt der Erweiterung ist die personelle Struktur der neuen Mitgliedshäuser. Beide Betriebe werden von jungen Gastgebern geleitet. Laut Petra Weindl, Geschäftsführender Vorstand der Ringhotels e.V., stehen diese Hoteliers für eine neue Generation, die sich bewusst für die unternehmerische Tätigkeit in der Privathotellerie entschieden hat. Der Verband betont, diese jungen Führungskräfte auf ihrem Weg aktiv unterstützen zu wollen. Die Kooperation sieht in dem Engagement der neuen Mitglieder eine Bestätigung ihrer eigenen Werte, die auf regionaler Verbundenheit und authentischer Gastlichkeit basieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.

Arabella Hospitality übernimmt den Betrieb des neuen Hotels Moxy Munich South im Münchner Stadtquartier The Source. Die Fertigstellung des 164 Zimmer umfassenden Hauses ist für das Jahr 2028 geplant.

Auf dem Ostkinberg in Scheidegg ist ein Wellness-Hotel mit rund 120 Zimmern und Suiten geplant. Laut Allgäuer Zeitung soll es Teil der Lerch Genusswelten werden; Geschäftsführer Thomas Lerch äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem Projekt.

​​​​​​​Alle acht Seminaris-Hotels durchlaufen einen Betreiberwechsel. Vier Häuser seien bereits zum 15. September 2026 an die Belvilla Deutschland GmbH übergegangen und werden bereits als Sunday-Hotels vermarktet. Die übrigen vier sollen zum 1. Oktober folgen. Das bestätigte Seminaris auf Anfrage von Tageskarte.io.

Der Hotelverband Deutschland sieht in den neuen Booking.com-Zusagen einen Fortschritt, will ihre Wirkung aber in der Praxis prüfen. IHA-Präsident Otto Lindner stellt insbesondere Fragen zum Genius-Programm.

Die EPH Group plant im Mittelburgenland ein Fünf-Sterne-Resort mit rund 300 Betten. Der Grundstückserwerb setzt insbesondere eine rechtskräftige Baubewilligung voraus.

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.