Rittstein Homes in Südtirol: Architektur lässt der Landschaft den Vortritt

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Der Stroblhof in Eppan hat sein Übernachtungsangebot erweitert. Seit Mai 2026 ergänzen sechs Apartments der Rittstein Homes das bestehende Ensemble des Hauses in der Südtiroler Weinlandschaft. Entworfen wurde das Projekt vom Brixner Architekturbüro Asaggio.

Nach Angaben des Unternehmens orientiert sich die Architektur an der umgebenden Landschaft. Statt klassischer alpiner Gestaltung setze das Konzept auf reduzierte Formen sowie den Einsatz regionaler Materialien.

„Mich interessiert Architektur, die nicht laut ist. Gebäude müssen nicht Aufmerksamkeit erzeugen, sondern Atmosphäre. Die Landschaft sollte immer die Hauptrolle spielen. Deshalb haben wir einen Ort geschaffen, der aus seinem Umfeld heraus wächst – aus Licht, Topografie, Porphyr und Vegetation. Ruhe war für uns kein Nebeneffekt, sondern das eigentliche Entwurfsziel“, sagt Architekt Gian Marco Giovanoli.

Sechs Apartments ergänzen das bestehende Angebot des Stroblhofs

Die Apartments verfügen über eigene Küchen und private Gärten. Gleichzeitig können die Gäste nach Angaben des Unternehmens die Einrichtungen des Hotels nutzen, darunter den Wellnessbereich, den Naturbadeteich, das Restaurant und den Tennisplatz.

Mit den Rittstein Homes erweitert die Gastgeberfamilie Nicolussi-Leck, die den Stroblhof nach eigenen Angaben seit sechs Generationen führt, ihr Beherbergungsangebot um eine zusätzliche Unterkunftsform.

Regionale Materialien prägen Fassade und Gestaltung der neuen Apartments

Die Gestaltung nimmt Bezug auf den Standort. Die rostrote Fassade orientiert sich nach Angaben des Unternehmens am Porphyrgestein der Umgebung. Beim Aushub gewonnene Porphyrsteine seien zerkleinert und dem Waschputz beigemischt worden.

Im Innenbereich kamen den Angaben zufolge unter anderem Kalkglätte, Kastanienholz und traditionelle Verarbeitungstechniken zum Einsatz. Schränke und Einbauten wurden fest in die Architektur integriert und nicht als freistehende Möbel ausgeführt.

Grundstück und Landschaft bestimmen die architektonische Gestaltung des Ensembles

Bereits die Anreise ist nach Angaben der Architekten Teil des Konzepts. Die Zufahrt führt zunächst durch einen Mischwald, bevor sich der Blick auf das Gebäudeensemble öffnet. Von dort verläuft der Weg zwischen Weinreben und Bäumen bis in den Innenhof.

Die sechs Apartments verfügen über großflächige Verglasungen. Je nach Lage reichen die Ausblicke in den Mischwald, über die Weinberge, zur Berglandschaft oder zur denkmalgeschützten Gleifkirche. Die vorhandene Topografie des Grundstücks sei bewusst in die Planung einbezogen worden. Private Gärten ergänzen die Wohnbereiche im Außenraum.

Wärmepumpe und Photovoltaik gehören zum Energiekonzept des Projekts

Weit überstehende Dächer und begrünte Pergolen spenden nach Angaben des Unternehmens im Sommer Schatten und lassen im Winter die tief stehende Sonne in die Apartments. Die Energieversorgung erfolgt über eine Hybridlösung aus Wärmepumpe und Photovoltaik. Zudem seien regionale Materialien eingesetzt und kurze Transportwege berücksichtigt worden.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

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