Sackmanns kaufen weiteres Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Die Söhne des 2-Sterne-Kochs Jörg Sackmann, Nico und Daniel haben in Baiersbronn das benachbarte Hotel Löwen gekauft. Zukünftig stehen das Romantik Hotel Sackmann und das Hotel Löwen unter dem Schirm der „Sackmann Genusswelten“.

Mit dem Kauf des Hotels Löwen, inklusive der Schwarzwald-Stube Tannenzäpfle und der Wanderhütte Panorama-Stüble, starten Nico und Daniel Sackmann ein eigenes Projekt, in dem die Brüder als gleichberechtigte Geschäftsführer tätig sein werden. Die Söhne von Jörg Sackmann werden aber auch weiterhin für das Romantik Hotel Sackmann tätig sein, Nico Sackmann in der Küche, sein Bruder Daniel in der Verwaltung des Hauses.

Im Hotel Löwen mit 20 Zimmern werde es weiterhin eine eigene Rezeption und eine eigene Küchenbrigade geben, so Jörg Sackmann bei einem Pressegespräch. „Die Jungs sprühen nur so vor Ideen und Visionen", sagte der Sternekoch. „Die Gäste dürfen sich auf ein reichhaltiges kulinarisches Angebot mit frischen regionalen Spezialtäten freuen, das von der Handschrift der Sackmann-Brüder geprägt sein wird“, so Daniel Sackmann. 

In Baiersbronn macht die Familie Sackmann seit über 90 Jahren Hotellerie. Im Romantik Hotel Sackmann ist das Restaurant Schlossberg mit Sternen im Guide-Michelin ausgezeichnet. Gault Millau bezeichnete Sackmann als „Christo der Küche“ und „Jongleur der Aromen“. Sackmann hat mehrere Kochbücher verfasst und kocht auch mehrfach in der Fernsehshow „ARD-Buffet“ auf.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Accor-Studie prognostiziert bis 2036 ein Wachstum der touristischen Übernachtungen in Europa um 32 Prozent. Besonders stark soll die internationale Nachfrage in Teilen Osteuropas sowie aus Asien und dem Nahen Osten steigen.

Das Hessnery Hotel in Tallinn wird ab Dezember unter der Marke Adagio Access betrieben. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Accor. Für die Aparthotelmarke ist es der erste Standort in Estland und zugleich das erste Haus in Osteuropa.

Sunday PropTech hat die vollständige Übernahme von Fletcher Hotels mit 170 Häusern vereinbart. Die Investmentgesellschaft wird von Prism unterstützt. Die OYO-Muttergesellschaft ist über Sunday Hotels und Belvilla bereits im deutschen Hotelmarkt vertreten.

Wyndham erwartet, rund 5.000 bis 6.000 Revo-Zimmer im eigenen System zu behalten. Rund 9.100 Zimmer seien bereits ausgeschieden. Bei der ursprünglichen Bestandsgröße nennt die Mitschrift einer Telefonkonferenz unterschiedliche Zahlen. Es kann jedoch von mehr als 20.000 Zimmern ausgegangen werden.

Wyndham meldet vollständige Direktbuchungen samt Bezahlung über Google AI Mode sowie Anwendungen in ChatGPT und Claude. Der Verkehr über die neuen Kanäle sei bislang gering; konkrete Kostenvorteile gegenüber Buchungsportalen bezifferte die Hotelgruppe nicht.

Während die Umsätze der Stadthotellerie in ganz Österreich steigen, verzeichnet Wien das dritte Monat in Folge rückläufige Erlöse pro verfügbarem Zimmer. Vertreter der Branchenverbände warnen vor weiteren Belastungen durch die geplante Erhöhung der Ortstaxe.

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.

Sachsen-Anhalts Gasthöfe meldeten im August 2026 einen Rückgang der Gästeankünfte um 20,2 Prozent und der Übernachtungen um 13,8 Prozent. Hotels garnis verzeichneten dagegen als einzige Betriebsart innerhalb der Hotellerie bei beiden Kennzahlen Zuwächse.

Die Privathotels Dr. Lohbeck wollen ihr Portfolio in Deutschland und Österreich bis 2028 von 25 auf 30 Hotels erweitern. Zum Wachstum sollen künftig auch Pachtverträge beitragen.

IHG meldet erstmals mehr als 1.000 eröffnete Hotels in Europa. Deutschland ist mit 198 eröffneten Häusern und 54 weiteren Projekten nach Unternehmensangaben der zweitgrößte europäische Markt.