Schloss Reinhartshausen wird Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine

| Hotellerie Hotellerie

Das ehemalige Luxushotel Schloss Reinhartshausen im Rheingau steht derzeit leer. Nach einem öffentliche Aufruf des Kreises, passende Objekte für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine zu melden, sollen nun bald neue Bewohner einziehen. Die Eigentümer haben laut FAZ angeboten, im Schlosshotel für ein halbes Jahr Flüchtlinge unterzubringen. 

Nach Berechnungen der Kreisverwaltung könnten bis zu 230 Personen beherbergt werden. Landrat Frank Kilian bedankte sich bereits für das großzügige Angebot. Allerdings müssen für einen positiven Beschluss alle 15 Mitglieder des zuständigen Ausschusses zustimmen.

Es gab jedoch eine Gegenstimme. Die AfD-Fraktion wertet die Anmietung des Schlosses als „eine an sich gute Sache“. Man wolle aber sichergestellt wissen, dass dort nur "echte Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine“ untergebracht würden. Dazu müssten die Identitäten genau geprüft werden. 

Ein Sprecher der Verwaltung widersprach dem jedoch. Die Flüchtlinge aus der Ukraine würden über die zentralen Aufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen zugewiesen. Die Äußerungen der AfD ordnete er daher als "Hetze" ein. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Verkehrsbuero Hospitality aus Österreich hat die Betriebsführung des ibis Styles Bad Reichenhall übernommen und vollzieht damit seinen Markteintritt in Deutschland. Sämtliche Mitarbeiter werden vom neuen Betreiber übernommen.

Ein Joint Venture aus Reiß & Co. Gruppe und PEG Hamburg hat mit dem Bau eines neuen Premier Inn Hotels mit 296 Zimmern in der Hamburger Adenauerallee begonnen. Es wird bereits das achte Haus der Hotelmarke in der Hansestadt.

Die Lerch Genusswelten haben den Betrieb des Bayerischen Hofs und des Hotels Reutemann-Seegarten in Lindau übernommen. Alle bisherigen Mitarbeiter sollen in den Häusern bleiben, für den Wellnessbereich kündigt das Familienunternehmen Investitionen an.

Ein Geschäftsmann soll Gelder für Irans Machtapparat verschoben haben. Konten eines Hotel-Betreibers bei Frankfurt wurden eingefroren. Laut OVG können sie nicht vorzeitig freigegeben werden.

Die Honestis-Gruppe hat mit der DHO Deutsche Hotel Operations GmbH einen neuen White-Label-Betreiber für die D-A-CH-Region gegründet. Geschäftsführer und Mitgesellschafter ist Björn Weidner, erstes Hotel ist das Mercure Hotel Frankfurt Eschborn Helfmannpark.

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.