Schlosshotel Berlin startet Long-Stay-Konzept

| Hotellerie Hotellerie

Das Schlosshotel Berlin führt ein neues Long-Stay-Konzept ein und erweitert sein Angebot hierfür um 15 sogenannte "Schloss Residences". Wie das Unternehmen mitteilt, kombiniert das Modell klassische Übernachtungen mit flexibel buchbaren Servicedienstleistungen für längere Aufenthalte von mehreren Tagen bis zu mehreren Monaten. Das Angebot richte sich an Geschäftsreisende, internationale Besucher sowie Gäste, die das hoteleigene Wellness- und Pflegeangebot nutzen wollen.

Das Angebot gliedere sich in 12 Standard-Residences sowie drei Residence Deluxe. Die Deluxe-Varianten verfügen nach Angaben des Hauses zusätzlich über eine Kitchenette sowie einen separaten Wohnbereich. Die Steuerung der Zusatzleistungen erfolgt dabei wahlweise über ein digitales System namens Wingscoin oder über das hauseigene Betreuungsteam.

Für die Inanspruchnahme von Zusatzleistungen stehen drei gestaffelte Servicepakete zur Auswahl. Das Residence Essential Package umfasse den drahtlosen Internetzugang, Concierge-Dienste, den Zugang zum Spa-Bereich sowie die Endreinigung. Das erweiterte Residence Comfort Package beinhalte regelmäßiges Housekeeping, bevorzugte Servicezeiten und Preisvorteile in den Gastronomiebetrieben. Beim Residence Signature Package erhalte der Gast tägliches Housekeeping sowie Wäsche- und Bügeldienste. Massagen und spezifische Longevity-Angebote stehen gegen eine zusätzliche Gebühr bereit.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.