Schwimmendes Öko-Hotel-Resort soll in Katar entstehen

| Hotellerie Hotellerie

Im Wüstenstaat Katar laufen die Planungen für ein schwimmendes Öko-Hotel. Das 5-Sterne-Resort soll seinen Strom nicht nur mit Hilfe von Sonnenkollektoren und Windturbinen erzeugen. Stattdessen dreht sich das runde Luxus-Hotel im Strom der Gezeiten und erzeugt so ebenfalls Energie. Das wirbelförmige Dach sammelt zudem Regenwasser für die Bewässerung der Grünflächen. Das außergewöhnliche Wasser-Hotel wird vom Architekturbüro HAADS entworfen und soll 2025 fertiggestellt werden.

Dann können die Gäste in einem der 152 Zimmern übernachten, die sich rund um die zentrale Lobby befinden sollen und über private Balkone mit Meerblick verfügen. Weil sich das Hotel in 24 Stunden einmal um die eigene Achse dreht, ändert sich die Aussicht für die Hotelgäste regelmäßig. Wie „Die Presse“ berichtet, soll es außerdem Indoor- und Outdoor-Pools, einen Spa-Bereich, ein Fitnessstudio und sogar ein Minigolfplatz geben. Die Hotelgäste können entweder mit ihrer Yacht an einem der zwei Anlegeplätze ankern oder direkt per Helikopter anreisen. Das Hotel soll aber auch über einen Pier erreichbar sein.

Das neue Öko-Hotel ist allerdings nicht das einzige schwimmende Hotel in Katar. Der Staat am Persischen Golf will bis zur Fußballweltmeisterschaft 2022 16 schwimmende Hotels bauen lassen, um die vielen Gäste im kleinen Golfstaat unterzubringen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.