Social Media als Marketingtool

| Hotellerie Hotellerie

Das Image des sogenannten Influencer-Marketings hat in den vergangenen Monaten zwar etwas gelitten (Tageskarte berichtete), die sozialen Netzwerke können trotzdem noch gewinnbringend eingesetzt werden. Davon ist zumindest Lead-Autor André Gebel überzeugt, der sich mit Sascha Ross von den MHP Hotels zum Interview getroffen hat. 

Um das Münchner Le Méridien auch am Wochenende auszulasten, setzen sie vor allem auf Kurz-Urlauber und Städtereisende. Dazu nutzt Ross vor allem Storytelling und die Verbreitung über die sozialen Netzwerke. Ihr Motto und Markenversprechen sei „stay like a local“, wie er Lead Digital erklärte. Das bedeute, dass sie die Gäste zum Beispiel mit Tipps von Einheimischen versorgen würden. Das Hofbräuhaus fänden die Gäste schließlich schon von allein. 

Die Zusammenarbeit mit Influencern ist für Ross sehr wichtig. Doch auch sie bekämen im Monat circa 300 Anfragen von Bloggern und „Möchtegern-Influencern“. Die richtigen herauszufiltern, sei da oft schwierig und zeitintensiv. Eine erfolgreiche Kooperation für das Le Méridien in Wien war zum Beispiel mit dem Blogger-Paar „Couple of men“. Hier ist das Video dazu:
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Karmeliterhof in Boppard wird neues Mitglied bei Romantik Hotels & Restaurants. Das inhabergeführte Haus liegt in der Altstadt von Boppard im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und verfügt über zehn Studios, Suiten und Apartments.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2026 in Mainz haben 51 Nachwuchskräfte aus dem Gastgewerbe um die Titel in drei Ausbildungsberufen gekämpft. Bayern gewann die Mannschaftswertung.

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.