Staatsanwaltschaft wartet auf Gutachten zu Hoteleinsturz in Kröv

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Knapp acht Monate nach dem Hoteleinsturz in Kröv mit zwei Toten ist die Unglücksursache weiter unklar. Noch liege das Gutachten des Sachverständigenbüros nicht vor, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen in Trier der Deutschen Presse-Agentur mit. Laut Auskunft des Sachverständigen könne damit nicht vor Ende März gerechnet werden.

Ein genauer Zeitpunkt stehe noch nicht fest. «Wir warten darauf», sagte Fritzen. Wenn der März vorüber sei, werde man «mit Sicherheit noch mal nach dem Sachstand fragen». Wenn das Gutachten eingegangen sei, werde man es zunächst auswerten, um dann mögliche Schlussfolgerungen zu ziehen, sagte der Oberstaatsanwalt. «Das ist so ein komplexes Thema.»

Danach solle die Öffentlichkeit möglichst zeitnah informiert werden. Das Verfahren wird nach wie vor als Todesermittlungsverfahren geführt. Die Frage, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten in Betracht kommt, werde sich erst nach Auswertung des Gutachtens klären lassen.

In dem Hotel war am 6. August spätabends ein komplettes Stockwerk in sich zusammengebrochen. Eine 64-jährige Frau und der 59 Jahre alte Hotelbetreiber starben. Sieben weitere Menschen waren über Stunden in den Trümmern gefangen. Bei der 24-stündigen Rettungsaktion waren rund 250 Einsatzkräfte dabei. Nach dem Einsturz folgten wochenlange Abrissarbeiten (Tageskarte berichtete). (dpa)


 

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